Poststreik:Tarifeinigung erzielt

Poststreik:Tarifeinigung erzielt Foto: W. Reichenbächer

Vorstandsvorsitzender Appel: "Ein guter Tag für Kunden und Mitarbeiter der Deutschen Post"

 

(LOZ). Nach intensiven Verhandlungen haben die Deutsche Post AG und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ein umfangreiches Tarifabkommen beschlossen. "Dies ist ein guter Tag für die Deutsche Post, ihre Kunden und Mitarbeiter", sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL Group, Frank Appel.

"Wir konnten ein Gesamtpaket vereinbaren, das unseren Mitarbeitern Sicherheit und Perspektive bietet, sowie gleichzeitig künftiges Wachstum ermöglicht", betonte Melanie Kreis, Konzernpersonalvorstand und Arbeitsdirektorin Deutsche Post DHL Group: "Beide Seiten sind einen großen Schritt aufeinander zu gegangen und haben einen guten Kompromiss gefunden."

"Eine lange und harte Auseinandersetzung ist beendet. Ich appelliere an alle Kolleginnen und Kollegen, aufeinander zuzugehen und unseren Kunden zu beweisen, dass wir auch weiterhin ein schlagkräftiges Team und die Post für Deutschland sind", hob Jürgen Gerdes, Vorstand Post-eCommerce-Parcel, hervor.

Der noch bis zum 31.12.2015 bestehende Schutz vor betriebsbedingten Beendigungs-und Änderungskündigungen für die Arbeitnehmer wird um weitere vier Jahre bis zum 31.12.2019 verlängert. Der Verbleib von Brief- und Verbundzustellung in der Deutschen Post AG wird bis zum 31.12.2018 garantiert.

Beendet ist auch die Diskussion um die DHL Delivery-Gesellschaften. Sie sind und bleiben ein Teil des Unternehmensbereichs Post-eCommerce-Parcel und sind Plattform und Wachstumstreiber des boomenden E-Commerce Geschäfts in Deutschland.  

Den 7.600 Paketzustellern in der Deutschen Post AG wird der Verbleib in der AG zugesichert.

Die 140.000 Arbeitnehmer der Deutschen Post AG erhalten in diesem Jahr eine Einmalzahlung von 400 Euro, Teilzeitkräfte anteilig. Zum 1.10.2016 erhöhen sich die Löhne für sie um 2,0 Prozent, am 1.10.2017 um weitere 1,7 Prozent. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 32 Monaten bis zum 31.1.2018. Die Wochenarbeitszeit bleibt bei 38,5 Stunden.

Letzte Änderung am Sonntag, 05 Juli 2015 20:09
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