Bund unterstützt die Kommunen beim Klimaschutz

Bund unterstützt die Kommunen beim Klimaschutz Foto: W. Reichenbächer

Erste Frist für Anträge endet am 31. März

 

(LOZ). Mit neuen Förderschwerpunkten und einer verbesserten Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in den Kommunen will der Bund neue Impulse für den Umweltschutz setzen. Die erste Runde für Förderanträge läuft noch bis zum 31. März 2016. Insbesondere finanzschwache Kommunen sollen von der verbesserten Förderung profitieren.

„Städte, Gemeinden und Landkreise nehmen beim Klimaschutz eine entscheidende Rolle ein. Sie gestalten das Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger, von Unternehmen, Mittelstand und Handwerk. Auch vor dem Hintergrund der wegweisenden Ergebnisse der Pariser Klimakonferenz des vergangenen Jahres haben wir das Fördervolumen mit 375 Millionen Euro für Klimaschutzprojekte in Kommunen veranschlagt. Das Erfolgsmodell der Nationalen Klimaschutzinitiative wollen wir fortschreiben,“ erklärt der Bundestagsabgeordnete Nobert Brackmann aus dem Herzogtum Lauenburg / Stormarn Süd.

Die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (Kommunalrichtlinie) ist ein Erfolgsmodell: Seit 2008 profitieren Kommunen von der Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. In den vergangenen Jahren wurden rund 3.000 Kommunen in über 8.000 Projekten dabei unterstützt, ihre Treibhausemmissionen zu reduzieren.

„Wichtigste Änderungen der neuen Kommunalrichtlinie sind unter anderem erhöhte Förderquoten für finanzschwache Kommunen im investiven Bereich, erhöhte Förderquoten für Klimaschutzinvestitionen in Anlagen und Gebäuden von Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen sowie die Förderung zur Sanierung von Außen-, Straßenbeleuchtungs- und Lichtsignalanlagen durch LED-Beleuchtung,“ erläutert der lauenburgische Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

Anträge können ab sofort bis zum 31. März 2016 beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Weitere Antragsfenster sind für den 1. Juli bis 30. September 2016 sowie in 2017 vorgesehen. Als Unterstützungseinrichtung für Kommunen steht im Auftrag des Bundesumweltministeriums das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) mit einer Hotline unter der Rufnummer 030/39001-170 für Beratung und Information zur Verfügung (www.klimaschutz.de/kommunen).

Letzte Änderung am Mittwoch, 24 Februar 2016 13:43
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