Peter Struck gestorben

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Peter Struck starb heute im Alter von 69 Jahren in einem Berliner Krankenhaus. Foto: hfr/Bundeswehr


Ex-Verteidigungsminiter Peter Struck (SPD) starb heute in Berlin, nachdem er gestern mit einem schweren Herzinfarkt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Es war nicht der erste Herzinfarkt für Struck. Bereits vor einigen Jahren hatte er Herzprobleme und auch einen Schlaganfall erlitten. Erst in der vergangenen Woche wurde Peter Struck als Vorsitzender der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung wiedergewählt worden.

Seit 1964 war Struck Mitglied der SPD. Er war von 2002 bis 2005 Bundesminister der Verteidigung sowie von 1998 bis 2002 und erneut von 2005 bis 2009 Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Deutschen Bundestag.

Nach dem Abitur 1962 am Felix-Klein-Gymnasium studierte Struck Rechtswissenschaft in Göttingen und Hamburg. Er beendete sein Studium 1967 mit dem ersten Staatsexamen. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen 1971 erfolgte im gleichen Jahr auch seine Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Jugenddelinquenz und Alkohol. Er trat dann als Regierungsrat in die Hamburgische Verwaltung ein. Bis 1972 war er persönlicher Referent des Präsidenten der Universität Hamburg. Bis 1973 war er dann in der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg tätig. Ab 1973 amtierte er als stellvertretender Stadtdirektor der niedersächsischen Stadt Uelzen. Seit 1983 war er als Rechtsanwalt zugelassen.

Peter Struck wurde am 13. Dezember 2010 zum Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung gewählt] Er war Mitglied des Beirates und des Wirtschaftsrates von Borussia Dortmund. Außerdem war er Schirmherr des Vereins MEHRSi, der sich für den Schutz von Motorradfahrern einsetzt. Peter Struck war verheiratet und hatte drei Kinder sowie sieben Enkel. Er wohnte in Uelzen. Seine Frau Brigitte Struck (SPD) ist stellvertretende Bürgermeisterin in Uelzen. 2005 wurde er zum Ehrenbürger der Gemeinde Seedorf ernannt.

Quelle: Wikipedia


Letzte Änderung am Donnerstag, 27 Dezember 2012 09:24
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