Klimaschutz voranbringen

Deutsch­land ist Gast­geber der dritten Direk­toriums­sitzung des Grünen Klimafonds

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Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

 

Berlin (LOZ). Deutsch­land ist Gast­geber der drit­ten Sit­zung des Grünen Klima­fonds-Direktoriums. Vom 13. bis 15. März tagen die 24 Mit­glie­der und deren Ver­tre­ter im Aus­wär­tigen Amt, um den Grünen Klima­fonds (GKF) so schnell wie mög­lich arbeits­fähig zu machen. Bei der Sit­zung in Berlin stehen ins­be­son­dere Fragen zur über­ge­ordneten Struk­tur und Arbeits­weise des Fonds im Fokus. Auch die Ein­be­zie­hung des Pri­vat­sektors wird ein Thema der Sitzung sein.

Gudrun Kopp, Par­la­men­ta­rische Staats­sekre­tärin beim Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung: "Ein inno­va­tives Ele­ment des Grünen Klima­fonds ist die Zu­sam­men­ar­beit mit dem Pri­vat­sektor. Denn die wesent­lichen In­ves­ti­tio­nen, die für die Treib­haus­gas­emis­sionen der Zukunft maß­geb­lich sind, wer­den von pri­vaten In­ves­toren ge­tätigt. Mit dem Grünen Klima­fonds kön­nen wir wirk­same An­reize set­zen, damit ein mög­lichst großer Teil der pri­vaten In­ves­ti­tio­nen dafür ge­nutzt wird, die Ent­wick­lung einer emis­sions­armen und klima­resis­tenten Wirt­schafts­weise zu unterstützen."

Die Par­la­men­ta­rische Staats­sekre­tärin im Bundes­umwelt­ministerium, Ursula Heinen-Esser, sieht den Grünen Klima­fonds in einer wich­tigen Rolle: "Bislang reichen die welt­weiten An­stren­gungen vor­aus­sicht­lich nicht aus, um die Klima­er­wär­mung auf zwei Grad Celsius zu be­schrän­ken. Der Grüne Klima­fonds kann dabei hel­fen, die Lücke zu schließen: Denn er kann Pro­jekte und Pro­gramme ini­ti­ieren, die zu zu­sätz­lichen Ein­spa­rungen von Treib­haus­gas­emis­sionen führen."

Cornelia Pieper, Staats­ministerin im Aus­wär­tigen Amt, betont: "Wir freuen uns, dass dieses wich­tige Tref­fen in Deutsch­land statt­findet. Auf diesem Board Meeting wer­den ent­schei­dende Wei­chen ge­stellt für die Zukunft des Fonds. Wir möchten, dass der Fonds ein zen­trales und wirk­sames In­stru­ment der Klima­finan­zie­rung wird."

Der Grüne Klimafonds soll künftig Ent­wick­lungs- und Schwel­len­länder dabei unter­stützen, ihre Volks­wirt­schaften klima­freund­lich um­zu­ge­stalten und sich den Fol­gen des Klima­wan­dels an­zu­passen. Die Industrie­länder haben sich ver­pflich­tet, ab 2020 100 Mil­liarden Dollar jähr­lich für Klima­schutz und An­pas­sung in Ent­wick­lungs- und Schwel­len­ländern zu mobi­li­sieren. Ein sig­ni­fi­kanter Teil dieser Summe soll über den Grünen Klima­fonds kana­li­siert werden. In den ver­gan­genen sieben Jah­ren haben sich die finan­ziellen In­ves­ti­tio­nen Deutsch­lands für den Klima­schutz in Ent­wick­lungs- und Schwel­len­länder ver­vier­facht, 2011 be­tru­gen sie rund 1,4 Milliarden Euro.

Letzte Änderung am Freitag, 22 März 2013 14:35

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