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ver.di Nord fordert gesetzlichen Mindestlohn ohne Kompromisse

 

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Foto: Michael Staudinger / pixelio.de

 

(LOZ). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert für die nun anstehenden Koalitionsgespräche zwischen CDU und SPD die Umsetzung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro ohne Kompromisse.

„Wenn in einem reichen Land, wie bei uns in Deutschland, fast acht Millionen Menschen im Niedriglohnbereich arbeiten und nahezu 1,5 Millionen Menschen für ihre Arbeit fünf Euro pro Stunde und weniger erhalten, ist hier ein dringender und klarer Handlungsbedarf erkennbar“, so Karin Hesse, Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord, heute.

„Es kann doch nicht sein, dass Menschen, die Vollzeit arbeiten, von ihren Einkommen nicht leben können und ergänzende Leistungen vom Staat erhalten, um den Lebensunterhalt, Miete, Lebensmittel und Benzin, bezahlen zu können“, so die Gewerkschaftschefin weiter.

ver.di Nord fordert von SPD und CDU bei den anstehenden Koalitionsgesprächen eine zeitnahe und kompromisslose Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns, beginnend mit einer Höhe von 8,50 Euro. Faule Kompromisse, wie eine verzögerte Einführung oder ein Branchenorientierter Mindestlohn, darf es dabei nicht geben. Auch die Höhe von derzeit 8,50 Euro darf aus Sicht der Gewerkschaft nicht unterschritten werden.

Letzte Änderung am Donnerstag, 24 Oktober 2013 14:11