Donnerstag, 09 August 2012 13:05

Mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger in der Bergedorfer Straße

Konzept im Bauausschuss vorgestellt

Bergedorfer Str Planungsentwurf des Büros ELBBERG. Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ/tba). Auf der Sitzung des Bauausschusses wurde kürzlich der Entwurf des Büros ELBBERG aus Hamburg zur Umgestaltung der Bergedorfer Straße zwischen Norderstraße, Buntenskamp und Schillerstraße vorgestellt. Mit der Planung wird das Ziel verfolgt, den Kfz-Verkehr zu beruhigen und den Fußgängern die Querung der Straße zu erleichtern. Durch eine einheitliche Pflasterung, Sitzgelegenheiten und eine neue Baumreihe soll die Aufenthaltsqualität und damit die Attraktivität dieser Innenstadtlage deutlich verbessert werden.

Das Büro ELBBERG, Vertreter der Politik und Verwaltung haben seit Anfang des Jahres dieses Konzept erarbeitet und nun öffentlich zur Diskussion gestellt. Das Grundkonzept fand größtenteils Zustimmung, mehrere Details wurden kontrovers diskutiert. Das streifige Muster der Fahrbahn und der Gehwege ist mehrheitlich als zu unruhig bewertet worden. In den Fraktionen wird das Konzept nun beraten.

Grundlage der Planung ist die Empfehlung des Verkehrsplanungsbüros PGT aus Hannover, das eine deutliche Verlangsamung des Verkehrs für sinnvoll und möglich hält. Der Gestaltungsentwurf sieht eine deutliche Verringerung der Fahrbahnbreite vor. Die Straßenführung soll durch randliche Wasserläufe, ein auffälliges Pflasterband gekennzeichnet werden, die hohen Bordsteine sollen entfallen. Eine Ausnahme bilden die Bushaltestellen. Die Gehwegbreiten werden deutlich größer. Die heutige Fahrbahn wird auf das Niveau des Gehweges angehoben. Flache Rampen mit einer geringen Neigung sind vorgesehen, um die Aufmerksamkeit des Autofahrers zu erhöhen. Der Abschnitt wird als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20 ausgewiesen.

Es ist geplant, den Bereich einheitlich von Wand zu Wand zu gestalten. Eine Baumreihe auf der Seite der Apotheke soll den Raum fassen. Die Kastanie und die Bäume am Eckhaus Bergedorfer Straße/Norderstraße bleiben erhalten. Durch Fahrradständer und eine Bestuhlung der Gehwege wird das Befahren der Fußgängerbereiche verhindert.

Für den Umbau sind Mittel des Städtebauförderprogramms des Landes Schleswig-Holstein vorgesehen. Der Umbau soll 2013 erfolgen.

Letzte Änderung am Freitag, 17 August 2012 13:39
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