Donnerstag, 13 September 2012 16:51

Besucher aus Geesthachts Verschwisterungsstädten zu Gast beim Elbfest

Städtepartnerschaften als Motor der europäischen Vereinigung

Elbfest 2012 026

Gäste aus den Verschwisterungsstädten nahmen auch am Drachenbootrennen teil. Foto: hfr


Geesthacht (LOZ/tba). Freundschaft, Zusammenhalt, Zusammenwachsen. Das Wort Verschwisterung hat in Geesthacht viele Bedeutungen - und rund um das Elbfest wurde die Partnerschaft zwischen Geesthacht und seinen Verschwisterungsstädten Plaisir, Kuldiga und Hoogezand-Sappemeer gebührend zelebriert.

Schon am Donnerstag trafen 25 Franzosen, von denen 16 auch beim Konzert des berühmten Liedermachers Rolf Zuchowski, der „Vogelhochzeit“, mitgewirkt haben, in Hamburg am Flughafen ein. Gemeinsam mit einigen städtischen Mitarbeitern und Mitgliedern des Verschwisterungskomitees für internationale Begegnungen besuchten sie das Miniaturwunderland in der Hafencity.

Im Ratssaal trafen dann am Abend alle vier Nationen erstmals an diesem Wochenende aufeinander. Mit weit über 100 Personen, darunter die Bürgermeisterinnen aus Kuldiga und Hoogezand-Sappemeer und die Komiteevorsitzende aus Plaisir, wurde der tolle Zusammenhalt der vier europäischen Städte gefeiert. Ausgestattet wurden alle Gäste nach der Begrüßung vom Geesthachter Bürgermeister Dr. Volker Manow gut, um auch dem vielleicht wechselhaften Wetter in den nächsten Tagen zu trotzen, mit einem Original-Geesthacht-Regenschirm.

Am Freitag lernten die Partnerstädte Geesthacht und Umgebung, bei einem Ausflug mit der Stadtbarkasse „Piep“, bis nach Lauenburg näher kennen. Vor Ort statteten sie dem Tabakmuseum „Dan Tobacco“ einen Besuch ab und schlossen sich einer Stadtführung an.

Am Abend genossen alle wieder die Zusammenkunft der Partnerstädte. Alle Stadtvertreter sprachen dabei wichtige Worte über das Zusammenspiel der Verschwisterungsmitglieder. Besonders bewegte dabei die Rede vom ehemaligen Bürgermeister Geesthachts, Peter Walter. Er ging in seiner Ansprache auf das Zusammenwachsen Europas ohne Grenzen ein und erntete für seine rührenden Worte über die tiefe Freundschaft zwischen den Städten „Standing Ovations“.

Finanziell unterstützt wurden die Feierlichkeiten von der hiesigen Allianz,  der Allianzkulturstiftung und den Stadtwerken Geesthachts.

Richtig actionreich wurde es am Samstag, als alle vier Städte beim Drachenbootrennen auf dem Elbfest in Fahrt kamen. Vier Nationen in einem Boot stürzten sich als „Freunde der Rathauspiraten“ in tollen Verkleidungen ins Rennen und erzielten zumindest nicht den letzten Platz. Belohnt wurden sie am Ende des Tages, wie auch an den Abenden zuvor,  mit einem reichhaltigen Essen des Geesthachter Jugendaufbauwerkes. Nach einer Schifffahrt auf der Aurora wurde dann am Sonntag, bei strahlendem Wetter, Abschied von den Holländern und Letten im Oberstadttreff gefeiert. Beim Grillen, das vom Round Table gesponsert wurde, ließen alle die vergangenen Tage Revue passieren. Montag war es dann auch für die Franzosen Zeit Abschied zu nehmen. Nach einer letzten Ausfahrt nach Hamburg, ging am Nachmittag der Flieger zurück.

Letzte Änderung am Donnerstag, 20 September 2012 15:49
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.