Dienstag, 18 September 2012 16:21

Gasschaden in Kröppelshagen erfolgreich behoben

Infoveranstaltung für alle Beteiligten

hfr Infoveranstaltung Kroeppelshagen kw 38-12

Hubertus Meyer (Leiter des Netzcenters Alt Mölln), Florian Bombach (Wehrführer Kröppelshagen) und Volker Merkel (Bürgermeister Kröppelshagen) informierten über die Arbeiten an der beschädigten Gasleitung. Foto: hfr


Kröppelshagen (LOZ/wre). Die Bauarbeiten rund um den Gasschaden in Kröppelshagen sind beendet. Am 4. September beschädigten Bauarbeiter während der Verlegung von Internet-Breitbandkabeln in Kröppelshagen mit einer Erdrakete die Hochdruckgasleitung der Schleswig-Holstein Netz AG. Sowohl Feuerwehr als auch der Netzbetreiber waren sofort zur Stelle. Um alle Beteiligte nun noch einmal genau über den Schaden und die abgeschlossenen Reparaturarbeiten zu informieren, luden Feuerwehr und Schleswig-Holstein Netz AG zu einer Infoveranstaltung ein.

Florian Bombach, Wehrführer der Feuerwehr Kröppelshagen, eröffnete die Infoveranstaltung. Er erzählte vom Einsatz des Gasunfalls aus seiner Sicht und erwähnte die gute Zusammenarbeit der mit den Nachbarwehren wie Schwarzenbek, Escheburg, Börnsen, weiteren Rettungskräften und der Schleswig-Holstein Netz AG.
Über den technischen Ablauf der Schadensbegrenzung berichtete Hubertus Meyer, Leiter des Netzcenters Alt Mölln. „Alle vor Ort getroffenen Maßnahmen am Schadentag wurden nur zur Vorsichtsmaßnahme angeordnet“, erwähnte Meyer. Er bedankte sich für das vorbildliche Verhalten und das notwendige Verständnis während der Evakuierung bei den betroffenen Bürgern und betonte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Zuletzt wandte sich Volker Merkel, Bürgermeister von Kröppelshagen, an die Gäste. Mit lobenden Worten sprach er von der Zusammenarbeit, sogar unbeteiligte Bürger
stellten Rettungskräften Kaffee und kleine Snacks während der Schadensbegrenzung zur Verfügung.
Die Schleswig-Holstein Netz AG war innerhalb von 20 Minuten nach Eingang der Störungsmeldung vor Ort. Mit Hilfe der „Stopple-Technik“, die der Netzbetreiber als einer von wenigen in Norddeutschland beherrscht, konnte der Schaden behoben werden. Die Technik ermöglicht es, die Leitung lokal an der Schadensstelle mit Hilfe zweier Dichtelementen – „Stopple“ genannt – abzudichten und die Schadensstelle zu reparieren, ohne, dass ein langer Leitungsabschnitt abgeriegelt werden muss.

Letzte Änderung am Mittwoch, 26 September 2012 13:49
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