Mittwoch, 19 September 2012 14:44

„Das Ding am Deich“

Film und Diskussion über den Widerstand gegen das Atomkraftwerk Brokdorf im kTS

Brokdorf gabriele Planthaber pixelio.de

Kernkraftwerk Brokdorf. Foto: Gabriele Planthaber / pixelio.de


Geesthacht (LOZ/tba). Dokumentarfilme haben selten Platz im Spielplan der Kinos. „Doch einige von ihnen benötigen gerade die große Leinwand um ihre Wirkung voll entfalten zu können“, sagt Ulrich Jacobi vom kTS. Mit Antje Huberts Film „Das Ding am Deich“ ist dies der Fall. Ihr Film erzählt von der Bewegung gegen die Atomkraft aus der Perspektive der widerständigen Dorfbewohner in Brokdorf an der Unterelbe.

 Er macht deutlich, wie nachhaltig der Protest und schließlich das Kraftwerk in der Nachbarschaft das Leben der Einzelnen verändert hat.

Ein Jahr lang umkreist Antje Hubert mit ihrer Kamera das "Ding am Deich" und taucht mit den Erinnerungen der Anwohner und altem Filmmaterial in eine bewegende Vergangenheit ein. Doch dann wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte.

Zuerst beschließt die Bundesregierung längere Laufzeiten für alle AKW und nur wenig später bebt in Japan die Erde. Die Einstellung zur Energiegewinnung aus der Atomkraft verändert sich über alle Grenzen hinweg.

Das kTS-Kino präsentiert diesen persönlich gehaltenen Film zusammen mit dem BUND Geesthacht am Freitag, den 28. September um 19.30 Uhr im Kino 2.

Im Anschluss an die Vorstellungen diskutieren Bettina und Gerd Boll, Karsten Hinrichsen und Anke Dreckmann zusammen mit Jochen Stay von „ausgestrahlt“ mit den Zuschauern über ihre Erlebnisse aus der Zeit der Proteste gegen die Kernenergie.

Der Film ist im kTS auch am Sonntag, den 30. September und Montag den 1. Oktober jeweils um 19.30 Uhr zu sehen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 26 September 2012 13:53
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