Dienstag, 25 März 2014 09:58

Deutsche Annington investiert 820.000 Euro für seniorenfreundliches und barrierearmes Wohnen in Geesthacht

Geesthacht (LOZ). Bis ins hohe Alter in ihrer vertrauten Wohnung leben zu können, das wünschen sich viele Menschen in Geesthacht. Die Deutsche Annington trägt mit einem Investitionsvolumen von rund 820.000 Euro dazu bei, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Um Hilfestellungen zu geben will die Deutsche Annington ihr Serviceangebot ausbauen und 2014 über 100 barrierearme Wohnungen für Senioren in den Stadtteilen Oberstadt, Düneberg und Zentrum anbieten.

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten gravierende Auswirkungen auf Wohnungsmarkt, Gesellschaft und Arbeitsmarkt haben. Die Deutsche Annington, mit über 2.000 Wohnungen in Geesthacht, hat diese Herausforderung bereits angenommen. Das Unternehmen baut kontinuierlich geeignete Wohnungen des Bestandes seniorenfreundlich um.

„Bewusst haben wir uns zum barrierearmen Umbau entschieden, denn nur so bleibt der Wohnraum im vertrauten sozialen Umfeld realisierbar. Ein vollständig barrierefreier Wohnungs- und Gebäudeumbau ist nicht nur kostspielig, sondern auch nicht immer erforderlich. Die technischen Anforderungen für den barrierearmen statt barrierefreien Umbau sind ebenfalls hoch, beschränken sich jedoch gleichzeitig auf das tatsächlich Notwendige“, sagt Matthias Stock, der als Geschäftsführer bei der Deutschen Annington die Bestände in Geesthacht verantwortet.

Im Zuge eines Pilotprojektes hat die Deutsche Annington bereits acht Wohnungen im Flottbeker Stieg 1 in Geesthacht seniorenfreundlich umgebaut. Es wurden u.a. höher angebrachter Backöfen in der Küche installiert und ein neuer Fahrstuhl mit verbreiterten Türen und größeren Tasten eingebaut.

Das Wohnungsunternehmen kooperiert im Flottbeker Stieg mit dem Arbeiter-Samariter-Bund. Der Sozialverband berät die Bewohner, kümmert sich um Einkaufs- und Mahlzeitendienste und koordiniert im Pflegefall Hilfen. Neben den seniorenfreundlichen Wohnungen – einschließlich Rollstuhlrampen und renovierten Bädern – gibt es auch einen Gemeinschaftsraum für Spiele-Nachmittage, gemeinsames Kochen und Mittagessen. Über den Arbeiter-Samariter-Bund wird ein Hausnotruf angeboten, um im Notfall schnell Hilfe leisten zu können. Unterstützung im Haushalt gibt es ebenso wie einen Fahrdienst für Arztbesuche. Die Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund soll zukünftig auf andere Gebäude ausgeweitet werden.

Die Umbaumaßnahmen orientieren sich am KfW-Programm 159 „Altersgerecht Umbauen“ und umfassen im Wesentlichen Veränderungen im Badezimmer: Rutschfeste Fliesen, ein erhöhtes WC und ein unterfahrbarer Waschtisch können im Alter den Wohnkomfort erheblich steigern. Die Deutsche Annington prüft zudem stets den Einbau einer ebenerdigen Dusche und erneuert bei Bedarf die Elektrik. Steckdosen und Schalter werden dabei in eine für ältere Menschen angenehme Höhe versetzt.

„Wir werden das Angebot deutlich ausweiten, da die Nachfrage nach barrierearmen und bezahlbaren Wohnungen enorm ist", sagt Stock. „Unser Ziel ist, langfristig deutschlandweit rund 10.000 Wohnungen barrierearm umzurüsten. Insgesamt haben wir für den Gesamtbestand der Deutschen Annington ein Investitionspotenzial in Höhe von 300 Millionen Euro identifiziert", fügt Stock hinzu.

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