Freitag, 11 April 2014 14:21

„Wie viel Inklusion verträgt Normalität“?

Diskussionsabend in Geesthacht

Geesthacht (LOZ). "Wir wollen mithelfen, die Wahrnehmung der Gesellschaft zum Thema Inklusion zu sensibilisieren und zu schärfen", sagt Thomas Waskow, Vorsitzender des Kreiselternbeirates der Gemeinschaftsschulen im Herzogtum. Immer noch gäbe es große Berührungsängste, wie mit Behinderten im Alltag umzugehen sei - aber auch ganz praktische Fragen wie "Was macht mein Kind nach Schulschluss?" stehen im Fokus der Betroffenen. "Wir sollten uns alle bereitmachen, noch zu oft wird Inklusion nur unter dem Gesichtspunkt der schulischen Bildung verstanden", sagt Waskow.

Die Forderung der UN Konvention nach Inklusion sei ein richtiger Schritt, an der Ausgestaltung aber müssten nun alle an einem Strang ziehen. Wenn die Teilnehmer und Gäste einer Diskussionsrunde am kommenden Montag mit dem Bewusstsein nach Hause gehen, Menschen mit Behinderung seien kein Fremdkörper der Gesellschaft sondern gehörten zum alltäglichen Leben dazu, sei bereits viel gewonnen.

Am Montag, 14.April begrüßt der Kreiselternbeirat der Gemeinschaftsschulen im Herzogtum in der Mensa der Alfred-Nobel-Schule, Neuer Krug 37-39 in Geesthacht von 19Uhr an zu einer Diskussionsrunde „Wie viel Inklusion verträgt Normalität“? Prof. Dr. Wara Wende, Bildungsministerin des Landes Schleswig Holstein, Anette Langner, Staatssekretärin im Ministerium für, Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung SH, Dr. Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung SH, Jens Meyer, 2.Kreisrat Herzogtum Lauenburg, Rüdiger Jung, Fachbereichsleiter Jugendhilfe, Ulf Daude, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft für Bildung Schleswig-Holstein

Durch den Abend führen für den Kreiselternbeirat Maja Bienwald und Thomas Waskow.

Letzte Änderung am Freitag, 11 April 2014 14:24
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