Mittwoch, 16 April 2014 09:16

SPD: Gründung der WoGee war der richtige Schritt

Geesthacht (LOZ). Das Gutachterbüro GEWOS hat im letzten Planungsausschuss Bewertungen zur Wohnraumsituation in Geesthacht vorgenommen. „Die kritischen Bemerkungen zum Thema der Hafenrandbebauung teilen wir nicht pauschal. Der Masterplan 2009 wurde auch unter Zuhilfenahme von Experten entwickelt, die durchaus Potential in dem Areal am Hafenrand sahen. Wir sind in diesem Bereich auf einem guten Weg. Städtebauliche Planung erfordert neben Vorstellungskraft und strategischem Geschick auch sorgfältige Planung, Zeit und damit eben auch Geduld“, sagt die Fraktionsvorsitzende der SPD, Kathrin Wagner-Bockey.

Weiterhin stellt GEWOS vor, dass die Zahl der Haushalte bei gleichbleibender Einwohnerzahl steigen wird. Bei Berücksichtigung des demographischen Wandels ist also davon auszugehen, dass in Zukunft vor allem auch seniorengerechte und kleinere Wohnungen gebraucht werden. „Das zeigt, dass wir hier mit der Gründung der WoGee die richtige Entscheidung getroffen haben. Wohnraumentwicklung wird für Geesthacht in jedem Fall auch bedeuten, im Innenstadtbereich Wohnraum zu verdichten“, so Wagner-Bockey weiter.

Die WoGee trägt dem Rechnung mit ihrer konzeptionellen Ausrichtung im Stadtteil Düneberg. „Wir möchten an dieser Stelle noch einmal deutlich machen, dass städtebauliche Entwicklung immer auch Veränderungen im Umfeld bedeutet. Diese sollen aber für die jetzigen Bewohner der betroffenen Häuser selbstverständlich so sozialverträglich und so wenig belastend wie möglich sein. Wir setzen dabei auf individuelle Beratung der Mieter durch die WoGee. Viele von ihnen dürfen auf eine Verbesserung ihrer jetzigen Wohnsituation hoffen.

Die Weiterentwicklung des Stadtteils Düneberg ist enorm wichtig für die gesamte Stadt. Hier wird zum ersten Mal seit langem in größerem Stil auf eine Durchmischung von verschiedenen Wohnformen wie Miet- Sozial- und Eigentumswohnungen gesetzt. Das wird dem Stadtteil gut tun.

Als SPD-Fraktion setzen wir uns dafür ein, dass es dabei nicht nur 2, 3 und 4-Zimmerwohnungen geben wird, sondern dass auch im preisgünstigen Segment der Sozialwohnungen 2 1/2 Zimmer Wohnungen gebaut werden. Gerade für Alleinerziehende mit einem Kind ist das halbe Zimmer von elementarer Bedeutung. Aber auch ältere Paare wünschen sich in der Regel bei einem Wechsel in eine kleinere Wohnung noch ein kleines Zimmer neben dem Wohn- und Schlafzimmer. Diese Ideen werden wir in den Aufsichtsrat einbringen“, schließt Kathrin Wagner-Bockey.

Letzte Änderung am Mittwoch, 16 April 2014 09:19
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