Mittwoch, 30 April 2014 15:11

Hören Sie gut zu und schlichten gerne Streitereien?

Stellvertreter des Schiedsmannes für Aumühle und Wohltorf gesucht

Aumühle/Wohltorf (LOZ). Für Aumühle und Wohltorf sucht das Amt Hohe Elbgeest eine stellvertretende Schiedsperson, die Schiedsmann Markus Kuhn aus Wohltorf unterstützt. Leider hat der erste Aufruf im Januar 2014 keinen Erfolg gebracht, darum wendet sich Frank Jacob, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste des Amtes, erneut an interessierte Aumühler oder Wohltorfer Bürger. Derzeit sind insgesamt drei Herren als Schiedsleute im Amt Hohe Elbgeest tätig, eine Schiedsfrau auf der vakanten Position wäre daher sehr willkommen.

„Wenn Sie sich für diese abwechslungsreiche ehrenamtliche Tätigkeit interessieren, sollten Sie eine ausgeprägte Bereitschaft zum Zuhören mitbringen“, betont Frank Jacob. Über Freude und Geschick in der Verhandlungsführung sowie im Schriftverkehr sollten Bewerber außerdem verfügen.

Dieses Ehrenamt kann von Bürgerinnen und Bürgern übernommen werden, die zwischen 30 und 70 Jahren alt sind, die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter haben, nicht unter Betreuung mit Einwilligungsvorbehalt stehen und in den Gemeinden Aumühle oder Wohltorf wohnen.

Interessenten können sich bis 31. Mai 2014 schriftlich beim Amt Hohe Elbgeest, Christa-Höppner-Platz 1, 21521 Dassendorf, bewerben. Für weitere Auskünfte steht Frank Jacob unter 04104 / 990 300 gerne zur Verfügung.

Nicht alle Auseinandersetzungen unter Nachbarn oder bei anderen kleineren Konflikten müssen gleich vor dem Richter landen. Oftmals kann eine amtlich bestellte Schiedsfrau (oder ein Schiedsmann) die Streitigkeiten in klärenden Gesprächen mit den beteiligten Personen regeln.

Die Aufgabe der Schiedsleute besteht darin, festgefahrene Konfliktsituationen aufzubrechen, um gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten – zivilrechtlicher und strafrechtlicher Art – können so geschlichtet und durch einen zu protokollierenden Vergleich beendet werden.

Dabei kommen Streitfälle aus ganz verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens auf den Tisch der Schiedsleute. Nachbarstreitigkeiten, Beachtung der Hausordnung, Schmerzensgeld und sonstige Schadensersatzansprüche bei Fällen der leichten Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs, der Beleidigung oder der Sachbeschädigung gehören dazu.

Durch regionale Fortbildungsveranstaltungen des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e. V. ist eine gute Ausbildung für das wichtige Ehrenamt sichergestellt. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Die Schiedsperson und ihr Stellvertreter werden durch den Amtsausschuss des Amtes Hohe Elbgeest bestellt und durch den Direktor des Amtsgerichtes Reinbek ernannt.

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