Montag, 26 Mai 2014 11:52

Nachbarschaftshilfe Grünhof-Tesperhude zieht erste Bilanz

Geesthacht (LOZ). Die Nachbarschaftshilfe Grünhof-Tesperhude zieht ihr erstes Resümee: Nachahmung erwünscht! Das Modell: Die Nachbarschaftshilfe hat sich unter dem Dach der Kirchengemeinde St. Thomas gegründet. Über 30 Nachbarschaftler engagieren sich mit viel Herz und Hand und bieten ihre Hilfe in den verschiedenen Einsätzen wie Lesepatenschaften, Besuche im Seniorenheim Apel, Unterstützung von Angehörigen von afrikanischen Doktoranden des Helmholz-Institut, Haustierversorgung in der Urlaubszeit, seelsorgerische Gespräche, Fahrdienste, kleine Reparaturen oder auch der Klönschnack übern Gartenzaun an. Einige der Helfer sind aber auch auf anderen Gebieten im Dorf engagiert, beispielsweise in der Afrika-Hilfe, der Generationsbrücke Deutschland, im Gesprächskreis Pflegende Angehörige oder dem Bürgerverein. Eines gelingt so besonders gut: die Vernetzung untereinander.

Im Juni 2013 erkundete die Nachbarschaftshilfe Grünhof-Tesperhude mit einem Fragebogen, wie es um den Bedarf und das Angebot für nachbarschaftliche Hilfe im Ort steht. Bis heute konnte eine Vielzahl von Kontakten vermittelt werden: Kinderbetreuung, Fahrdienste, Computerhilfe, Besuche im Seniorenheim, Gespräche, handwerkliche Hilfen, Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache, Transporte und vieles mehr stellen Hilfen unter Nachbarn dar.

Auch bei Anfragen (wie regelmäßiger Hausputz oder Gartenarbeiten), für die sich die Gruppe nicht zuständig fühlt, konnte vermittelnd geholfen werden. Seit kurzem arbeitet auch eine Pastorin im Ruhestand mit, die Telefongespräche, die vom Klönen bis zur Seelsorge reichen können, anbietet.

Damit alle Helferinnen und Helfer in einem guten Kontakt sind, trifft sich die Nachbarschaftshilfe zum monatlichen Austausch, jeden dritten Donnerstag um 18.30 Uhr. Fachlich begleitet wird die Gruppe von Katrin Ackermann, Projekt Zusammenhalt des Diakonischen Werkes Herzogtum Lauenburg. Die Anzahl derer, die Hilfe anbieten, liegt über derjenigen, die Hilfsbedarf angemeldet haben. Die Nachbarschaftshilfe möchte deshalb dazu ermuntern, einen Hilfsbedarf zu melden und Unterstützung anzunehmen. Denn auch die Helferinnen und Helfer sehen es als Gewinn, wenn sie den Menschen in ihrer Umgebung praktisch helfen können. Interessierte können sich melden bei Katrin Ackermann, Telefon 04541 / 88 93 35 oder 0176 / 79 55 75 61.

Letzte Änderung am Montag, 26 Mai 2014 12:00
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