Montag, 14 Juli 2014 17:13

Gelungener Start für die Gleichstellungsbeauftragte Nina Stiewink

Dassendorf (LOZ). Seit 1. Mai hat das Amt Hohe Elbgeest (knapp 20.000 Einwohner) eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Die Diplom-Pädagogin Nina Stiewink wurde vom Amtsausschuss einstimmig aus 26 Bewerberinnen ausgewählt. „Ich hatte in der neuen Aufgabe einen schönen Start und wurde nett aufgenommen“, freut sich die 47-jährige Bergedorferin über den gelungenen Start.

In den ersten Arbeitswochen hat sich die Gleichstellungsbeauftragte in Teilzeit (19,5 Stunden) mit den zehn Amtsgemeinde vertraut gemacht, sich in den meisten Gemeindevertretungen bereits persönlich vorgestellt und erste Kontakte geknüpft. Von ihrer Vorgängerin Irmtraud Edler aus Aumühle, die zehn Jahre ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte war, hat Nina Stiewink wichtige Tipps bekommen, vor allem für den Aufbau von sozialen Netzwerken.

Neben der Beratung und Unterstützung von Bürgern und Bürgerinnen, die sich aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt fühlen, bringt Nina Stiewink ihr Fachwissen, das sie sich als selbständiger Coach für Berufs- und Persönlichkeitsentwicklung erworben hat, vor allem in Beratungen zum beruflichen Wiedereinstieg ein. „Wie bewerbe ich mich richtig? Welche Kompetenzen bringe ich ein? Das sind wichtige Fragen, die sich Wiedereinsteiger stellen“, so Nina Stiewink. „Aber keine Mutter und kein Vater wird wieder arbeiten gehen, wenn nicht die gute Betreuung ihrer Kinder gesichert ist.“ Darum muss die Gleichstellungsbeauftragte die ausreichende Versorgung mit Kitaplätzen im Auge haben, wie auch die oftmals noch unzureichende Ausstattung mit Hortbetreuung nach der Schule.

Das Netzwerk gegen häusliche Gewalt KIK, in dem Polizei, das Frauenhaus Schwarzenbek, die Frauenberatungsstelle und die Gleichstellungsbeauftragten des Kreisgebiets zusammenarbeiten, hat Nina Stiewink bereits besucht und erste kreisweite Kontakte geknüpft.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Amt Hohe Elbgeest plant für Oktober selbst eine Veranstaltung: „Die Unterstützung von pflegebedürftigen Eltern ist aufgrund der aktuellen Rechtsprechung für viele Betroffene interessant. Darum habe ich die die Fachanwältin Dr. Silvia Burmester-Beer aus Kasseburg zu einer Informationsveranstaltung am 7. Oktober eingeladen.“

Wer sich mit der Gleichstellungsbeauftragten Nina Stiewink in Verbindung setzen möchte, erreicht sie telefonisch unter 04104 / 990 104 (am besten montags von 12 bis 18 Uhr sowie Di und Do von 8.15 bis 14.15 Uhr) oder per Mail an gleichstellung@amt-hohe-elbgeest.de.

Letzte Änderung am Montag, 14 Juli 2014 17:18
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