Freitag, 18 Juli 2014 12:44

SPD-Fraktion erwartet vom neuen Investor städtebaulich ausgewogene Lösung am Hafen

Geesthacht (LOZ). Die SPD-Fraktion hat sich auf ihrer letzten Fraktionssitzung vor der Sommerpause mit den im Planungsausschuss vorgestellten Plänen des neuen Investors IMAC für das Grundstück am Hafen befasst.

"Wir können uns ein zusätzliches Staffelgeschoss vorstellen. Voraussetzung ist, dass insgesamt die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehört auch, dass die Veränderungen beim Grundstückskaufvertrag nachvollziehbar und für die Stadt akzeptabel sind. Die Verwaltung ist deshalb gebeten worden, dies für die nächste Sitzung des Planungsausschusses nach der Sommerpause aufzubereiten“, fasste Ronald Schulze (SPD), stellvertretender Vorsitzender des Planungsausschusses das Ergebnis der SPD-Beratung zusammen. „Wir halten es für wichtig, dass mit der Bebauung am Hafenrand begonnen wird. Die politische Entscheidung für eine Wohnnutzung und mehrgeschossige Bebauung liegen lange zurück. Wir würden es begrüßen, wenn es im nächsten Jahr den ersten Spatenstich gibt. Die Lage auf dem Immobilienmarkt ist günstig. Dieses Zeitfenster sollten wir nutzen und nicht verstreichen lassen.“ Heinrich Siewers, für die SPD im Planungsausschuss und Vorsitzender der Geesthachter AWO unterstrich, dass die Bebauung mit seniorengerechten Wohnungen bzw. betreutem Wohnen nach wie vor richtig ist. „Das hat auch das aktuelle GEWOS-Gutachten bestätigt. In Geesthacht fehlen Wohnungen für Ältere, auch wenn uns bewusst ist, dass am Hafen voraussichtlich eher Wohnungen im höherpreisigen Segment angeboten werden dürften.“

Die SPD erwartet vom Investor insgesamt eine städtebaulich ausgewogene Lösung für die Bebauung am Hafenbecken. „Wenn die Politik sich beim Staffelgeschoss bewegt, darf das Verschieben der Baukörper nach Norden nicht zu einer zu dichten Bebauung und dem Verschwinden der Sichtachsen führen. Vielleicht lässt sich auch eine Lösung finden, um die bisher geplante Traufhöhe trotz zusätzlichem Staffelgeschoss einzuhalten oder nur geringfügig zu überschreiten" appelliert die SPD-Fraktion an die Investoren, die Deckenhöhen und die Höhe des Sockels zu überprüfen.

Die geplante Gastronomie in der Hafenschänke und der Baubeginn der Promenade demnächst werden nach Überzeugung der SPD auch positive Impulse für dieses Gebiet geben. Auf Initiative der SPD-Vertreter im Planungsausschuss soll auch die Führung des Elberadweges noch mal überprüft werden. War bisher vorgesehen, ihn weiterhin an der Steinstraße entlang zu führen, plädierte Petra Burmeister (SPD) dafür, auch eine Führung entlang der Promenade zu prüfen.

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