Donnerstag, 07 August 2014 13:30

Amt Hohe Elbgeest plant Bau von Wohnungen für Asylsuchende

Kröppelshagen-Fahrendorf (LOZ). Mitten in den Sommerferien tagt am Montag, 11. August um 19.30 Uhr, der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf unter Leitung des Vorsitzenden Dietrich Hamester im Gemeindehaus, Schulweg 1.

Zwei Themen stehen im Mittepunkt der öffentlichen Beratungen; zum einen geht es um die Bauvoranfrage des Amtes Hohe Elbgeest zum Bau von Wohnungen auf dem Grundstück Frierichsruher Straße 2, zum anderen soll eine Anfrage zur Erweiterung der Ampelanlage im Bereich der Bundesstraße B207 und der Landesstraße L208 vorbereitet werden.

Zum Hintergrund:
„Wir haben in Kröppelshagen das Grundstück an der Ecke Bundesstraße 207/Friedrichsruher Straße für uns reservieren können und müssen nun klären, ob dort unsere Vorstellungen zur Errichtung von Unterbringungsmöglichkeiten für Asylsuchende verwirklicht werden könnten“, erläutert die Leitende Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow.

Erster Schritt hierzu ist, dass die Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf ihre Zustimmung zu einer entsprechenden Bebaubarkeit des Grundstücks gibt. „Dann könnten wir endlich für eine angemessene Unterbringung von Flüchtlingen sorgen, die auch eine ordentliche, hauptamtliche Betreuung mit vorsehen soll.“

Wesentliche weitere Voraussetzungen für die Durchführung des Vorhabens sind, dass der Amtsausschuss entsprechende Beschlüsse fasst, möglichst bei der nächsten Sitzung im September, und der Kreis die Maßnahme genehmigt.

„Die Bauvoranfrage des Amtes wird öffentlich beraten, weil ich möchte, dass die Kröppelshagener Bürger von Beginn an in die Planungen einbezogen werden und es nach meiner Auffassung auch nichts schützenswert Vertrauliches gibt“, betont Bürgermeister Volker Merkel. „Wir sind aber erst ganz am Anfang des Prozesses, bei dem wir noch nicht mit Sicherheit sagen können, dass aus dem Vorhaben etwas wird und - wenn ja -, wie es aussehen wird.“

Die Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf und ein Grundstückseigentümer hatten das Amt Hohe Elbgeest seit längerem bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück unterstützt und einem Grundstücksvorschlag an einer anderen Stelle bereits zugestimmt. Die Prüfung, ob die Gemeinde dort die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen dürfte, läuft seit einiger Zeit.

„Wenn wir das nun gefundene Grundstück, das zentral und verkehrsgünstig liegt und bauplanungsrechtlich bereits eine Bebaubarkeit zulässt, nutzen könnten, wäre das Vorhaben schneller zu verwirklichen. Da wir derzeit keine weiteren Unterbringungsmöglichkeiten im Amtsgebiet haben, käme uns eine schnelle Realisierung sehr gelegen“, so die Leitende Verwaltungsbeamtin.

Mitarbeiter des Amtes aus der Bauplanung und dem Ordnungsamt werden die Planungen erläutern und Fragen des Ausschusses beantworten.

Letzte Änderung am Donnerstag, 07 August 2014 13:38
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