Dienstag, 12 August 2014 18:34

So gelingt der Schulwechsel leichter

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AOK-Tipp: Gemeinsam gut vorbereiten

 

Geesthacht (LOZ). Für viele Kinder im Herzogtum ist der Beginn des neuen Schuljahres mit einem Schulwechsel verbunden. Das löst häufig Ängste und Unsicherheiten aus, da die Kinder Vertrautes verlassen und sich einer Menge neuer Dinge stellen müssen. „Am meisten brauchen die Kinder in dieser Zeit Eltern, die ihnen den Rücken stärken“, sagt AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens.

Eltern sollten ein offenes Ohr für die Sorgen ihres Kindes haben: Es lässt Freunde und eine vertraute Umgebung zurück und weiß nicht, was zukünftig passiert. Kinder bauen das große Unbekannte gerne zu Schreckgespenstern auf. Daher hilft es, ihnen die neue Schulumgebung möglichst früh vorzustellen. „Findet ein Tag der offenen Tür statt, ist das eine gute Gelegenheit, in der neuen Schule zu schnuppern“, so Bojens. Sinnvoll ist auch, sich im Vorfeld intensiv mit der Schule zu beschäftigen: Was kann dem Kind hier gefallen? Welche AGs werden angeboten? Vielleicht steht schon in Kürze ein interessanter Ausflug oder ein Sportfest an? Wie sieht das Schulprofil im Internet aus? Eltern sollten so versuchen, die Neugier des Kindes auf das Neue zu wecken. Außerdem sollten sie ihrem Kind vermitteln, dass es den anderen Kindern ebenso ergeht und ein Schulwechsel auch eine Chance für neue Freundschaften und Erlebnisse ist. „Sinnvoll ist es daher, möglichst schnell Verabredungen mit anderen Kindern zu fördern, um den Einstieg zu erleichtern“, sagt Bojens. Gleichzeitig sollten Eltern ihre Kinder aber auch darin unterstützen, die alten Freundschaften aufrecht zu erhalten. Das gibt dem Kind Rückhalt.

Den ersten Schultag sollten Kinder und Eltern als Start eines neuen Lebensabschnittes gemeinsam verbringen. Wenn gewünscht sollten sie das Kind zur Schule begleiten und wieder abholen. Der Neuanfang kann auch mit einer Mini-Schultüte mit kleinen Überraschungen versüßt werden. „Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern in solchen Situationen ungeteilte Aufmerksamkeit schenken“, erklärt Bojens. Das gibt Sicherheit und das gemeinsame Erlebnis tut Klein und Groß gut. Das bestätigt auch die aktuelle AOK-Familienstudie 2014: Danach fördert vor allem gemeinsam verbrachte Zeit die Gesundheit der Kinder und der ganzen Familie. Die Ergebnisse der AOK-Familienstudie 2014 sind auch unter www.aok.de/familie abrufbar.

Letzte Änderung am Dienstag, 12 August 2014 18:38
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