Freitag, 15 August 2014 14:43

Surfen mitten in der Stadt

Kostenloser Internetzugang in Geesthacht ist freigeschaltet

 

Geesthacht (LOZ). Heute wurde das neue WLAN-Netz in der Geesthachter Innenstadt freigegeben, dass es Besuchern ermöglicht, kostenlos und schnell im Internet zu surfen, oder Emails abzurufen. Mit einigen Sicherheitsstufen ausgestattet, ist es auch für Jugendliche und Kinder geeignet. Wie der österreichische Betreiber Walter Innerebner betont, werden alle Daten in Deutschland verarbeitet, und auch deutsches Recht wird angewendet.

Das neue Netz ist eine Kooperation zwischen den Stadtwerken und der Innerebner-IT. Nutzbar ist das Netz außerhalb von Gebäuden zwischen dem Rathaus und der Bergedorfer Straße bis zur Berliner Straße. „Wir wollen aber auch noch den ZOB, und die Bücherei versorgen“, sagt Vertriebsleiter Telekommunikation der Stadtwerke Dennis Ressel. „Für die Installation haben wir einen mittleren vierstelligen Betrag investiert“, so Ressel. Die laufenden Kosten und die Wartung werden von Innerebner-IT übernommen. Finanziert wird der Betrieb über Werbung. „Wenn man sich anmeldet, dann erscheint Werbung, meist von regionalen Betrieben“, erklärt Walter Innerebner. Während des Surfens soll dann aber keine weitere Werbung durch die Firma erscheinen.

Wer auch kostenlos surfen will, muss bei seinem Gerät den „free-key Gee“ auswählen. Dann den Internetbrowser öffnen, und per SMS oder Email einen PIN anfordern. Dieser kann dann zwei Stunden genutzt werden. „Mehrmaliges Anmelden ist aber möglich“, so Ressel. Wer den Service nutzen will, muss vorher den AGB’s zustimmen. Damit will man verhindern, dass der Betreiber bei illegaler Anwendung in Haft genommen wird. „Die Stadtwerke sind aber raus, die Haftung übernehmen wir“, so Innerebner. Ein sogenannter „safe-guard“ soll aber auch dafür sorgen, dass nichts passiert. So sind pornografische Seiten gesperrt, auch ein Datenaustausch ist nicht möglich.

Mit mehreren Antennen wird die 900 Meter lange Strecke versorgt. Bis zu 16.000 Personen können gleichzeitig das Netz nutzen. „Die Daten werden über unser Glasfasernetz transportiert“, erklärt Ressel. Die Geschwindigkeit ist dann davon abhängig, wie viele Besucher gleichzeitig online sind. „Mit diesem Service können Benutzer ihr Guthaben bei ihrem Provider schonen. Und vor allem für Touristen ist es interessant, da keine Roaming -Gebühren anfallen“, schließt Ressel ab.

Letzte Änderung am Samstag, 16 August 2014 10:33
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