Dienstag, 02 September 2014 16:29

Spät erkannt – oft verkannt: Tiefgreifende Entwicklungsstörungen durch das Asperger Syndrom

Fachnachmittag im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht

 

Geesthacht (LOZ). Zu einem Fachnachmittag zur Förderung Früher Hilfen im Kreis Herzogtum Lauenburg am Mittwoch, den 10. September von 14 Uhr bis 18 Uhr im Vortragsraum des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht, Am Runden Berge 2 laden der Fachbereich Jugend, Familie, Schulen und Soziales des Kreises Herzogtum Lauenburg und das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht ein.

Die Einladung richtet sich an Fachkräfte aus Medizin und Jugendhilfe, aber auch Mitglieder des Kreistages und der Stadt- und Gemeindevertretungen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Das Asperger Syndrom wird als abgeschwächte Form des Autismus gesehen, so manches Mal aber mit Autismus gleichgesetzt, bzw. verwechselt. Eine genaue Diagnose wird häufig erst spät gestellt – nicht selten während einer ADHS Therapie. Sowohl Diagnoseverfahren als auch die therapeutische Möglichkeiten werfen viele Fragen auf, denen nachgegangen werden soll.

So stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung die Vorträge von Barbara Rittmann. Sie ist Leiterin des Hamburger Autismusinstitutes, Dipl. Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin. Sie wird zur Herausforderung der Früherkennung und zu Interventionen und Therapie berichten. Aufgrund ihrer jahrelangen therapeutischen Tätigkeit und durch zahlreiche Fortbildungstätigkeiten im In- und Ausland wird sie fundierte Informationen, Antworten, bzw. Anregungen geben.

Dr. med. Klaus von Oertzen, Chefarzt der Frauenklinik im Johanniter-Krankenhaus, wird aufzeigen, was sich hinter der Bezeichnung ‚Babyfreundliches Krankenhaus’, mit dem die Klinik ausgezeichnet wurde, verbirgt.

Der Kreis und das Johanniter-Krankenhaus laden Eltern, Fachkräfte und engagierte Bürger ein zu einem Dialog, bei dem die Möglichkeit besteht weitere Informationen zu erhalten bzw. sich auszutauschen. Alle Besucher können von den unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Fachkräfte, ehrenamtlich Tätige, Interessierte profitieren. Sie werden erfahren, was für ein „Gesundes Aufwachsen“ von Mädchen und Jungen im Kreis schon gut gelingt, und wo Entwicklungsmöglichkeiten gesehen werden.

Vor der Veranstaltung, in der Pause und nach der Veranstaltung besteht neben persönlicher Beratung und Information die Möglichkeit, sich anhand der Präsentationen verschiedener Anbieter zu informieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um formlose Anmeldung bei Barbara Spangemacher wird gebeten (Mail: spangemacher@kreis-rz.de oder Fax: 04541 / 88 86 05).

Letzte Änderung am Dienstag, 02 September 2014 16:38
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