Dienstag, 07 Oktober 2014 12:58

Wasser ist gut für das Gehirn

Stadtwerke Geesthacht stiften dem Otto Hahn Gymnasium einen Wasserspender

 

Geesthacht (LOZ). Die Freude bei Schulleiter Frank Schwerdtfeger vom Otto Hahn Gymnasium über das Geschenk von den Stadtwerken Geesthacht ist groß. „Unsere Schüler können jetzt in der Pause schnell einmal auftanken und sich fit für die nächste Schulstunde machen“, sagt Schwerdtfeger. Formschön, schlank und glänzend präsentiert sich ein Wasserspender aus Edelstahl, den die Stadtwerke gemeinsam mit Geesthachter Firmen auf dem Schulhof des Otto Hahn Gymnasiums aufgestellt haben. Ein Schild mit dem Logo der Stadtwerke und dem Motto „H2O gut fürs Gehirn“ runden die neue Versorgungsstation optisch ab.

Michael Körber-Kronenwett, Wassermeister bei den Stadtwerken Geesthacht kündigt an, dass die Stadtwerke den Wasserspender regelmäßig kontrollieren werden. „Damit stellen wir die Qualität des Wassers sicher. Außerdem sorgen wir dafür, dass die Schüler täglich Spaß beim Wasser trinken haben und es bei Knopfdruck immer kräftig sprudelt“, sagt er. Der Wasserspender ermöglicht es den Kindern und Jugendlichen, auf eine besonders hygienische Art zu trinken. Zudem bringt er amerikanisches Flair auf den Schulhof, denn Wasserspender sind in den Vereinigten Staaten in Bildungseinrichtungen seit jeher gang und gäbe.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke, Markus Prang, legt viel Wert darauf, junge Leute schon früh für das Lebensmittel Wasser zu sensibilisieren. „Auch wenn es bei uns wie selbstverständlich in hoher Qualität Tag für Tag verfügbar ist, müssen wir trotzdem ständig darüber sprechen, woher das Lebensmittel Nr.1 kommt“, meint Prang. Daher ist es den Stadtwerken wichtig, schon früh zu Kindern und Jugendlichen Kontakte zu knüpfen wie etwa durch den Aufbau des Wasserspenders auf dem Schulhof des Otto Hahn Gymnasiums. Weitere Aktionen für Schüler sind bereits geplant, unter anderem Unterricht in einem Wasserwerk und eine Einladung der Schülerzeitung für einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen der Wasseraufbereitung. Überdies sind Projektwochen an Schulen oder auch Kunstprojekte denkbar. „Stadtwerke und Schulen wollen in regelmäßigem Kontakt bleiben, um auch in Zukunft die besondere Bedeutung des Wassers in den Fokus zu rücken“, sagt Geschäftsführer Markus Prang.

Wasser aus der Leitung ist gesund und gleichzeitig ökologischer und wirtschaftlicher als Flaschenwasser, betont Wassermeister Michael Körber-Kronenwett. „Wir sind besonders stolz auf unser Geesthachter Trinkwasser, das aus einer Tiefe von mehr als 100 Metern gefördert wird. Es muss nicht gechlort werden, weil es nach einer einfachen Eisen-und Manganfiltration auf natürliche Weise schon der Trinkwasserverordnung entspricht“, erklärt er. Zudem sei der geringe Anteil an Mineralien im Trinkwasser bestens geeignet für eine natriumarme Ernährung, aber auch zur Herstellung von Säuglingsnahrung, die hohen Standards unterliegt.

„Wir haben sieben Brunnen in Geesthacht, aus denen wir Wasser fördern. Es fließt also direkt unter unseren Füßen tief in der Erde Geesthachts.“ Ein Wassertropfen hat 300 Jahre gebraucht, um von der Oberfläche als Regentropfen bis zu unseren Grundwasserfeldern zu gelangen. Michael Körber-Kronenwett: „Die Stadtwerke Geesthacht pumpen das Wasser durch die Brunnen aus der Tiefe nach oben. In zwei Wasserwerken wird es dann aufbereitet und zu unseren Kunden direkt nach Hause gefördert. Wir versorgen ca. 30.000 Kunden mit frischem Trinkwasser.“

Dass Wasser trinken wichtig ist, unterstreicht die Marketingleiterin der Stadtwerke Antje Lütkemeier. „Die Konzentration wird gefördert und hilft dabei, aufmerksam zu bleiben. Wer richtig trinkt, denkt besser und behält mehr.“ Als Hauptbestandteil des Körpers spielt Wasser im gesamten Organismus eine wichtige Rolle. Alle Körperfunktionen werden von der Flüssigkeitsversorgung beeinflusst, der Körper arbeitet wie ein wasserbetriebener Motor. Um gut funktionieren zu können, müssen die Zellen ständig mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden, daher empfehlen Mediziner 1,3 bis 1,5 Liter am Tag zu trinken. Am gesündesten ist Wasser.

Das Gehirn ist das wasserreichste Organ im Körper: 75 Prozent bestehen aus Wasser. Nachteile einer unzureichenden Wasseraufnahme treten deshalb auch als erstes bei den geistigen Fähigkeiten, wie Konzentration und Gedächtnis auf. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit dem Wasserspender dazu beitragen können, Konzentration und Gedächtnis bei den Schülern für den Unterricht wachzuhalten“, sagt Antje Lütkemeier.

Letzte Änderung am Dienstag, 07 Oktober 2014 13:06
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