Freitag, 21 November 2014 16:02

Mitte Dezember soll die Baustelle Berliner Straße beendet sein

Pflanzkübel sollen in der Fußgängerzone „Stolperfallen“ beseitigen

 

Geesthacht (wre). Die Kanalarbeiten in der Fahrbahn der Berliner Straße/B 404 und der Bergedorfer Straße sind abgeschlossen. Aufgrund einer Vielzahl von unbekannten Versorgungsleitungen haben die Kanalarbeiten mehr Zeit benötigt als ursprünglich geplant. Ab dem 13. Dezember soll der Verkehr in diesem Bereich wieder ungehindert fließen können.

Die Gräben für die Leitungen sind bereits verschlossen, jetzt werden die neuen, und höheren, Bordsteine für die Bushaltestelle verlegt, die ein leichteres Ein- und Aussteigen ermöglichen sollen. Provisorisch wird dann der Wartebereich mit Asphalt befestigt, ehe dann dort nach der Winterpause die eigentlichen Steine verlegt werden können. Künftig wird der Bus aber nicht mehr in einer eigenen Haltebucht halten, sondern direkt auf der Straße.

Nach der Weihnachtspause, sobald die Witterung es zulässt, werden die Kanal- und Leitungsarbeiten in der Fußgängerzone wieder aufgenommen.

Am Montag werden in der Fußgängerzone Bergedorfer Straße durch den Betriebshof 11 Pflanzkübel aufgestellt. Diese werden die sogenannten Schrammborde ablösen (angemietete Absperrungen), die um 11 Stubben platziert wurden. Die Absperrungen wurden erforderlich, damit aufgrund der hoch stehenden Wurzeln keine Stolpergefahren entstehen.

Die Betonringe, die als Pflanzenkübel dienen, sind eine lösungsorientierte Alternative zum sehr teuren Abfräsen der Stubben und Wurzeln. Ein Kübel wird 45 Euro kosten. Eine Winterbepflanzung findet noch am selben Tag in Anlehnung an die bereits bepflanzten Hochbeete in der Bergedorfer Straße statt.

Die Pflanzkübel werden entsprechend der fortschreitenden Bautätigkeiten entfernt und dann als Betonringe im Tiefbau eingesetzt.

Die Idee zu den Pflanzkübeln ist im direkten Dialog von Verwaltungsmitarbeitern und dem Geschäftsmann Oliver Fries entstanden, nachdem insgesamt 11 Bäume in der Fußgängerzone gefällt wurden. Die Fällungen wurden durchgeführt, da die Bäume durch Krankheiten, Stammschäden etc. nicht mehr überlebensfähig waren. Die Idee des Geesthachter Geschäftsmanns wurde dankend aufgenommen und gerne umgesetzt.

Letzte Änderung am Freitag, 21 November 2014 16:11
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