Dienstag, 25 November 2014 12:42

Bürgermeisterwahl: SPD für klare Verantwortlichkeiten

Geesthacht (LOZ). Die Bürgermeisterwahl in Geesthacht ist wohl erst in einem Jahr, aber bereits jetzt schlägt sie hohe Wellen. Vor allem die Kandidaten Polarisieren. Bisher haben sich der unabhängige Volker Samuelsson und der CDU-Kandidat Karsten Steffen geäußert, dass sie sich zur Wahl stellen wollen. „Mit Unverständnis reagiert die Geesthachter SPD auf die erneuten unsachlichen Tiefschläge und Mutmaßungen von Sven Minge im Zusammenhang mit dem Bürgermeisterwahltermin“, sagt die SPD-Pressesprecherin Petra Burmeister.

„Wenn die Nerven schon bei der Entscheidung über den Wahltermin blank liegen, wie wollen die Herren Steffen und Minge dann den Wahlkampf überstehen.“ fragt sich Burmeister. „Die CDU hat wohl Angst, zu früh gestartet zu sein. Nur mit großer Nervosität sind die erneuten unsachlichen verbalen Tiefschläge – auch gegenüber Bürgermeister Dr. Manow – von Herrn Minge erklärbar.“

Für die SPD sind beide Wahltermine vorstellbar, favorisiert wird der spätere Termin im November 2014.

„Wir halten nichts davon, eine lange Zeitspanne zwischen Wahltermin und Amtswechsel zu haben. Schon gar nicht, wenn es Kandidaten – wie von der CDU angekündigt – aus den Fraktionen gibt. Nebenregierungen sind unfein, verwischen Verantwortlichkeit und lähmen für lange Zeit die Stadt. Das wollen wir nicht. Wir möchten einen ordentlichen Amtswechsel, zeitnah, aber nicht überhastet. Und da ist die Zeitspanne zwischen November 2014 und Februar 2015 gerade richtig. Und wer sich als Kandidat erst nach seiner Wahl in die Themen einarbeiten will, ohne im Amt zu sein, hat dort sowieso nichts zu suchen. Die erste Erarbeitung von Themen und Aufgaben beginnt mit der Kandidatur und die Einarbeitung im Amt beginnt mit dem Amt und nicht als Nebenregierungschef.“

Leid ist die SPD auch das öffentliche Herumgehacke der CDU auf dem Bürgermeister. „ Wenn die CDU etwas zu meckern hat, sollen die Herren Steffen und Minge dies konkret themenbezogen tun und nicht allgemein herumschwadronieren. Und wenn sie keine 16 Monate mehr aushalten können und alles so schlimm ist, dann müssen sie die Abwahl von Dr. Manow betreiben.“

„Die SPD steht jedenfalls weiterhin dafür, konstruktiv, kritisch und mit ganzem Einsatz – unabhängig von der Performance des Bürgermeisters - die wichtigen Projekte und Aufgaben in der Stadt voranzutreiben.“ äußerte der SPD-Ortsvorsitzende Olaf Schulze. „Wir blicken nach vorne – wahlkampfbedingtes Machtvakuum oder Schienbeintritte über 16 Monate gegen die Verwaltungsspitze sind nicht unsere Vorstellung von guter Kommunalpolitik.“

Letzte Änderung am Dienstag, 25 November 2014 13:16
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