Montag, 12 Januar 2015 12:17

AOK-Tipp für Eltern: Regelmäßige Gesundheits-Checks für Kinder nutzen

Geesthacht (LOZ). Ob Baby, Kleinkind oder Jugendlicher – Eltern wollen wissen, ob sich ihr Kind gut entwickelt und gesund ist. Die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, die sogenannten ‚Us‘, sind daher wichtige Termine für Eltern und Kinder. Sie bieten neben einem Gesundheits-Check auch immer die Chance, ausführlich mit dem Arzt zu sprechen. Grundsätzlich stehen für gesetzlich Versicherte zehn Untersuchungen im Baby- und Kindesalter (U1 bis U9) sowie eine Jugenduntersuchung (J1) auf dem Früherkennungsprogramm. „Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen übernommen“, erklärt AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens. Darüber hinaus übernimmt die AOK NordWest für ihre Versicherten auch die Kosten für zwei weitere Kinder-Früherkennungsuntersuchungen (U10 und U11) sowie für die Jugenduntersuchung J2. Außerdem bezahlt die AOK das Hörscreening bei Neugeborenen und den wichtigen Impfschutz.

Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr stehen somit zahlreiche Untersuchungen auf dem Programm, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu entdecken. Zu den einzelnen Untersuchungen lädt die AOK NordWest mit persönlichem Schreiben zeitnah ein. So werden die Eltern daran erinnert, einen entsprechenden Termin mit dem Kinder- und Jugendarzt zu vereinbaren. Die Untersuchungen sind so angeordnet, dass Auffälligkeiten rechtzeitig entdeckt und Entwicklungsverzögerungen in vielen Fällen durch gezielte Therapien aufgeholt werden können. Im Neugeborenen- und Babyalter liegen die empfohlenen Untersuchungstermine besonders nah beieinander. Auf dem gelben Untersuchungsheft, das alle Eltern bei der Geburt bekommen, sind die Zeiträume vermerkt, in denen die ‚Us‘ stattfinden sollten. Nicht nur die Termine an sich sind wichtig, sondern auch der richtige Zeitpunkt. Denn bestimmte Probleme können am besten zu bestimmten Zeiten aufgedeckt werden. „Daher appellieren wir an die Eltern, dieses kostenfreie Angebot regelmäßig und zeitgerecht zu nutzen“, so Bojens. Eltern sollten die Termine aber auch als gute Gelegenheit sehen. Denn die Ärzte nehmen sich für die ‚Us‘ viel Zeit und Eltern können im Gespräch ihre Fragen ansprechen. Bei älteren Kindern steht oft nicht mehr die körperliche Entwicklung, sondern das soziale Verhalten im Vordergrund. „Auch hier ist der Kinderarzt erster Ansprechpartner. Er kennt Eltern und Kind mittlerweile gut und kann einschätzen, wann wo Bedarf ist“, so Bojens. Zu den Jugend-Gesundheitsuntersuchungen J1 und J2 können Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren bzw. 16 und 17 Jahren auch schon allein gehen.

Weitere Informationen unter www.aok.de/familie

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.