Dienstag, 20 Januar 2015 14:13

SPD verärgert über vorzeitige Offenlegung eines Kreis-Schreibens

SPD verärgert über vorzeitige Offenlegung eines Kreis-Schreibens Foto: W. Reichenbächer

Geesthacht (LOZ). Mit Verwunderung hat Petra Burmeister, für die SPD im Planungsausschuss, einen Artikel zum Fortgang des Abrissantrags für das Gebäude auf dem Grundstück der Erbengemeinschaft Krey gelesen.

„Ich bin verblüfft, dass die Auslegung eines Kreis-Schreibens über die Presse durch den CDU-Fraktionsvorsitzenden Karsten Steffen, im Hauptberuf Pressesprecher des Kreises, und Bürgermeister Dr. Manow ausgetragen wird. Ich hätte mir vorher Klarheit beim Kreis und bei der Geesthachter Verwaltungsspitze gewünscht, wie eine vom Kreis eingeholte Stellungnahme zu bewerten ist und wie man damit umgehen will“, kommentierte Petra Burmeister die Posse um die Auslegung des Kreisschreibens.

„Die SPD hat eine eindeutige Haltung, die wir auch in allen Sitzungen des Planungsausschusses unmissverständlich geäußert und unterstützt durch FDP und CDU mit unserem Antrag durchgesetzt haben:

    • Es war kein fehlerhaftes Verwaltungshandeln und damals ein einstimmiger politischer Beschluss, die Grünfläche auszuweisen. Die Grünfläche sollte das neu ausgewiesene Mischgebiet Lichterfelder Str. schützen. Das war ein vernünftiger Ansatz.
    • Es war falsch, durch die Ausweisung von 20 Prozent zusammenhängende Grünfläche die Verwertung des Krey-Grundstücks über Gebühr einzuschränken. Diesen Mangel gilt es zu heilen.
    • Es ist Ziel der SPD, im Gewerbegebiet auch tatsächlich gewerbliche Nutzung zu sichern. Geesthacht benötigt ausreichend Gewerbeflächen.
    • Deswegen hatte sich die SPD gegen den Antrag der GRÜNEN gewandt, das Haus in den Grüngürtel einzubeziehen, den Grüngürtel deutlich zu vergrößern und damit die gewerblich nutzbare Fläche noch weiter zu reduzieren. Diese Bewertung gilt auch für die vom Kreis angeregte Unterschutzstellung des Hauses. Auch sie würde die gewerbliche Nutzung zu stark einschränken.
    • Ziel der SPD ist es, für diese Gewerbefläche unter angemessener Berücksichtigung von Grünbelangen eine vernünftige Verwertungsmöglichkeit sicherzustellen. Das geschieht jetzt durch die gefassten Beschlüsse.

    „Mit diesen klaren Aussagen habe ich auch Bürgermeister Dr. Manow geschrieben und ihm versichert, dass er bei Ausübung einer Ermessensentscheidung „Pro Abriss“ die Unterstützung der SPD hat. Dies ist allerdings nichts Neues. Das haben wir auch bisher so vertreten.“ so Petra Burmeister (SPD). Insofern stünde, wenn es rechtlich zulässig ist, aus unserer Sicht einer Genehmigung des Abrissantrags - auch angesichts der breiten politischen Zustimmung -nichts entgegen.

Letzte Änderung am Dienstag, 20 Januar 2015 14:26
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.