Freitag, 23 Januar 2015 09:58

SPD Begrüßt Vorlage des integrierten Klimaschutzkonzept-Entwurfs

SPD Begrüßt Vorlage des integrierten Klimaschutzkonzept-Entwurfs Foto: W. Reichenbächer

Geesthacht (LOZ). „Der Entwurf des integrierten Klimaschutzkonzepts ist ein guter Anfang, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns.“ Mit diesen Worten kommentiert Hans-Werner Madaus (SPD, Haupt- und Energieausschuss) die Vorlage des Entwurfs zum Klimaschutzkonzept. Der Energieausausschuss wird sich am kommenden Montag (26.01.) damit befassen. „Die Ergebnisse sind einerseits erfreulich – Geesthacht wird attestiert, mit der Politik der letzten Jahre auf einem guten Weg zu sein. Das freut uns. Andererseits zeigt der Bericht auf, das eine 100 prozentige Versorgung aus erneuerbaren Energie bis 2030 und CO₂-Neutralität durch Maßnahmen vor Ort schwer oder gar nicht erreichbar sind.“

Damit alle Entscheider und Umsetzer in Politik und Verwaltung wissen, worüber geredet wird, sollte es aus SPD- Sicht einen Präsentationstermin für alle Stadtvertreter zum Konzept geben. Auch die Bürger sollten hierzu eingeladen und beteiligt werden.

Für die weiteren Beratungen und die Umsetzung kann sich die SPD folgendes Vorgehen vorstellen: Beim Akteur Stadt sollte der Fokus auf Maßnahmen gerichtet sein, die zu Entlastungen bei Betriebskosten führen. „Da schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe – wir tun etwas für die Umwelt und reduzieren unsere Betriebskosten wie z.B. bei der Umrüstung auf LED-beleuchtung“, so Jan-Mathias Koller (SPD, Energieausschuss und Finanzausschussvorsitzender) Auftrag an die Stadtwerke, „ihre“ Maßnahmen zu beleuchten und dazu Stellung zu beziehen. Auch hier ist die Wirtschaftlichkeit relevant und hat hohe Priorität. „Mit unseren Stadtwerken haben wir in Geesthacht ein großes Pfund in der Hand, Energiepolitik mitzugestalten. Dies wollen wir in bewährter Weise fortsetzen.“

Weitere Vorschläge der SPD sind die Konzentration auf kurzfristig wirksame Maßnahmen, die in und durch Geesthacht bzw. Geesthachter Bürger umgesetzt werden können, denn nur konkrete Ergebnisse würden zum weiteren Mitmachen überzeugen. Die Auswahl eines Leuchtturmprojekts wie z.B. eine „Mustersanierung“ – z.B. energetische Sanierung des Rathauses oder einer Schule hält die SPD ebenfalls für ein wichtiges Signal. Auch die Entwicklung von Vorgaben für künftiges Handeln - das wäre durch die Verwaltung und den Klimaschutzmanager zu leisten steht auf der Agennda. So sollen die Folgen des Klimawandels (Hochwasser, Starkregen) bei städtischen und regionalen Planung berücksichtigt werden. Die AktivRegion soll ebenfalls mit ins Boot geholt werden. Mit der Anmeldung sogenannter „weicher“ Maßnahmen für Informationen und Werbung sollen gemeinsame Aktivitäten mit dem Umland geprüft werden. Eine obligatorische Verpflichtung zur Prüfung von Zuschussmöglichkeiten steht ebenfalls im Raum.

Letzte Änderung am Freitag, 23 Januar 2015 10:10
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