Montag, 02 Februar 2015 12:37

SPD: WoGee auf gutem Weg

Henning Siegmund zeigte anhand von Fotos die Veränderung der Bauten. Henning Siegmund zeigte anhand von Fotos die Veränderung der Bauten. Foto: hfr

Geesthacht (LOZ). Auf einer Informationsveranstaltung der SPD konnten sich Interessierte überzeugen, dass sich die Gründung der Wohnraumentwicklungs-GmbH Geesthacht – kurz WoGee genannt – gelohnt hat.

Die SPD hatte Dipl. Ing. Henning Siegmund von der WoGee zu Gast. In einem anschaulichen Vortrag schilderte er die Ausgangslage und die Aktivitäten der WoGee im letzten Jahr. Viele der städtischen Wohnungen incl. Außenanlagen sind nicht mehr im zeitgemäßen Zustand. Der erfolglose Privatisierungsbeschluss der CDU vor 10 Jahren, die anschließende jahrelange Hängepartie und knappe Haushaltsmittel hatten ihre Spuren hinterlassen. Nur das Nötigste war noch getan worden. Eine der ersten Aufgaben der neuen Eigentümerin WoGee war daher, mit Renovierungen und Sanierungen zu beginnen. Mit „Vorher – Nachher“-Bildern zeigte Henning Siegmund eindrucksvoll, welche Veränderungen bereits in kurzer Zeit erreicht wurden.

Breiten Raum im Vortrag und bei der anschließenden Diskussion nahmen die aktuellen Neubauprojekte im Quartier Düneberg und im Heineweg in Tesperhude ein. So ist der Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern in der Hugo-Otto-Zimmerstraße geplant. „Es werden vorauss. 36 neue Wohnungen entstehen, davon rd. 28 geförderte Wohnungen – also Sozialwohnungen. Wir bauen dort für Familien, aber auch für 1- und 2-Personenhaushalte, überwiegend barrierefrei und auf jeden Fall barrierearm.“ erläuterte Henning Siegmund. Am Heineweg in Grünhof sollen auch Reihenhäuser für Familien entstehen, die sich teure Mieten nicht leisten können.

Für den WoGee-Aufsichtsratsvorsitzenden Olaf Schulze (SPD) liegen die Vorteile der WoGee auf der Hand: „Nach günstigen, aber gut ausgestatteten Wohnungen gibt es eine rege Nachfrage in Geesthacht. Hier engagiert sich die WoGee als städtisches Unternehmen. Ich bin sehr froh, dass der vor zehn Jahren von der absoluten CDU-Mehrheit beschlossene Verkauf der städtischen Wohnungen samt Grundstücke nicht umgesetzt werden konnte. So haben wir heute die Möglichkeit, selbst im Wohnungsbau aktiv zu werden, Sozialwohnungen zu bauen und können auch für Flüchtlinge und von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen einige Wohnungen bereitstellen.“

Letzte Änderung am Montag, 02 Februar 2015 12:51
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