Mittwoch, 04 Februar 2015 16:07

Koordinationsgruppe braucht noch Unterstützung

Koordinationsgruppe braucht noch Unterstützung Foto: W. Reichenbächer

Runder Tisch wird durch eine Koordinationsgruppe ergänzt

 

Kröppelshagen (LOZ). Bei der Veranstaltung vom Runden Tisch am Dienstag, den 3. Februar in Kröppelshagen, waren wieder über 25 Bürger vertreten, um sich unter der Moderation von Pastor Dr. Meyer-Hansen zu informieren. Gleichzeitig wurde beraten, welche Organisationsform in Zukunft sinnvoll ist und den Runden Tisch ablösen könnte. Anna Ammon brachte die Anwesenden auf den aktuellen Stand und konnte eine Klage von Anwohnern gegen die zukünftige Unterkunft der Asylbewerber an der Bundesstraße nicht bestätigen, dafür aber wurde ihr von der Amtsverwaltung die geplante Anzahl von 40 zukünftigen Bewohnern bestätigt. Ein Architektenentwurf liegt derzeit auch noch nicht vor, soll jedoch auf der nächsten öffentlichen Sitzung vom Bauausschuss vorgelegt und beraten werden, so die Information durch Dietrich Hamester, welcher für den Bürgermeister vor Ort anwesend war. Als Gast war Wulf Kühne vom Runden Tisch aus Wentorf geladen und berichtete ausführlich und sehr anschaulich, wie die Arbeit mit Asylbewerbern aussehen kann.

Es wurden, wie beim letzten Runden Tisch, wieder mögliche Unterstützungsfelder aufgezeigt welche nur durch ehrenamtliche Helfer zu bewältigen sind. Die Amtsverwaltung will zwar einen Mitarbeiter als Dreiviertelstelle installieren, jedoch ist der dann für mehrere Orte Zuständig und höchstwahrscheinlich mit Verwaltungsaufgaben voll eingespannt. Kühne bestätigte ebenfalls das die Asylsuchenden in Wentorf sich selbst überlassen sind und es nur einen Hausmeister vor Ort gäbe. Gerade deshalb ist eine mögliche Integration in bestehende Vereine und Verbände sehr hilfreich und wird seitens des Deutschen Fussballbundes mit 500 Euro bezuschusst, wie Frau Nietzschmann mitteilen konnte. Da der Bau der Unterkunft frühestens Ende Herbst / Anfang Winter fertiggestellt werden kann, wird in Zukunft eine Koordinationsgruppe die Hilfsangebote vorbereiten und mit den Verwaltungen absprechen.

Von den anwesenden Bürgern meldeten sich Christel Bathke, Wolfram Bundesmann, Monika Peters und als ehemaliger Kröppelshagener, Lars Zimmermann sich für dieses Gremium. Weitere Mitstreiter werden noch benötigt. Die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde bleibt bestehen.

Weitere Informationen gibt es unter info@asyl-im-dorf.de oder auf der Internetseite www.asyl-im-dorf.de

Letzte Änderung am Mittwoch, 04 Februar 2015 16:13
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