Freitag, 20 Februar 2015 13:58

Amt Hohe Elbgeest plant Rotklinker-Wohnanlage für Asylbewerber in Kröppelshagen

Amt Hohe Elbgeest plant Rotklinker-Wohnanlage für Asylbewerber in Kröppelshagen Foto: hfr

Kröppelshagen-Fahrendorf (LOZ). Im Bauausschuss der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf präsentierte die Leitende Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow den ersten Entwurf zu dem geplanten Neubau an der Friedrichsruher Straße 2/Ecke Bundesstraße 207. Auf dem 2.000 Quadratmeter großen Eckgrundstück, das das Amt Hohe Elbgeest im Jahr 2014 erworben hat, sollen Wohnungen für circa 40 Asylbewerber entstehen.

Der Amtsausschuss hatte als Bauherr im September 2014 mehrere Eckpunkte für das Gebäude vorgegeben, berichtete Brigitte Mirow vor den Bauausschussmitgliedern und 35 Zuhörern. Dazu gehören, dass Wohnungen für rund 40 Personen geschaffen werden, ein Gemeinschaftsraum sowie Räume für den Hausmeisterdienst und die Sozialbetreuung vorzusehen sind und die Prüfung des Einsatzes regenerativer Energien entsprechend dem Klimaschutzkonzept des Amtes. Außerdem sollten die Vorstellungen der Gemeinde Kröppelshagen bei der Planung, soweit möglich, berücksichtigt und die Gemeinde zeitnah in die Planungen eingebunden werden. „Diese Eckpunkte, die Vorstellungen der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf sowie die Hinweise des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein hat der Architekt, der über Erfahrung im Bau solcher Wohnungen mitbringt, eingearbeitet“, so Brigitte Mirow. Der Entwurf soll dem Amtsausschuss vorgestellt werden.

Eine aufgelockerte Bebauung, mit Rotklinkerfassade, angepasst an die örtlichen Gebäude, und abgeschlossene Wohnungen gehörten zu den Kröppelshagener Wünschen. Drei Reihenhausscheiben mit dem Giebel zur Bundesstraße im Süden mit Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss sind nun geplant. Die Häuser haben jeweils eine Grundfläche von 10 mal 12 Metern. Die 3-Zimmer-Wohnungen mit rund 90 Quadratmeter Wohnfläche haben Bad und Küche, sind in sich abgeschlossen und für sechs Personen vorgesehen.

Ein 60 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum mit Teeküche und Sanitärräumen dient der gegenseitigen Begegnung und Gemeinschaftsaktionen wie Sprachunterricht oder Spieleabende. Über den Räumen für Hausmeisterdienst und Sozialarbeiter ist eine kleine Wohnung für vier Personen geplant.

„Im Außenbereich finden Sie vorerst nur wenige Stellplätze. Später könnten vor dem Gebäude an der Bundesstraße weitere entstehen“, erläutert LVB Mirow den ersten Entwurf. Insgesamt wird das Gebäude für die Feuerwehr umfahrbar sein. Ein Spielplatz im Innenhof ist geplant. Barrierefreiheit, der Standort für Mülltonnen, Platz zum Wäschetrocknen und für kleine Gärten gehörten zu den Nachfragen der interessierten Zuhörer.

Die Planungen wurden den Ausschussmitgliedern ausgehändigt und außerdem im Schaukasten der Gemeinde ausgehängt. Im Internet unter www.amt-hohe-elbgeest.de werden die Pläne abrufbar sein. „Bitte teilen Sie uns schnellstmöglich Ihre Anregungen mit, weil der Amtsausschuss im März über das Bauvorhaben entscheiden möchte.“ Die Zuschauer begrüßten die Planungen zu dem ansehnlichen Neubau, der weitgehend hinter der Knickbepflanzung lärmgeschützt verborgen sein wird.

Letzte Änderung am Freitag, 20 Februar 2015 14:02
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