Mittwoch, 11 März 2015 12:38

100 Besucherinnen genießen das Frauenfest in Dassendorf

Zu Frauenfesten gehören auch immer kreative Aktionen. Zu Frauenfesten gehören auch immer kreative Aktionen. Foto: Amt Hohe Elbgeest

Dassendorf (LOZ). Die hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Hohe Elbgeest Nina Stiewink war überwältigt von dem guten Besuch an einem sonnigen Sonntagvormittag im und am Amtsgebäude in Dassendorf. Die „Herzoginnen“ hatten eingeladen zum Frauenfest „Frauenleben – Wandelzeiten“ aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März. Doppelt so viele Gäste wie erwartet, gut 100 Frauen, waren gekommen, um Kontakte zu knüpfen oder zu pflegen und sich bei einem unterhaltsamen Programm mit der Vielfalt des Frauenlebens auseinanderzusetzen.

„Der Internationale Weltfrauentag entstand 1911, also in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, und es ging damals um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen“, eröffnete Nina Stiewink den Internationalen Frauentag in Dassendorf. „Die damaligen Forderungen, wie Lohnfortzahlung bei Krankheit, kostenlose Schulspeisung, legaler Schwangerschaftsabbruch und gleicher Lohn für gleiche Arbeit, sind teilweise auch heute noch aktuell.“ So werde am 20. März der Equal Pay Day begangen, der Tag, an dem Frauen so viel verdient haben wie Männer seit dem 31. Dezember des vorangegangenen Jahres.

Die Marstall Theatergruppe nahm mit dem kurzen Theaterstück „Midlife Cry“ auf humorvolle Weise das Thema „Wechseljahre“ unter die Lupe und sorgte für manchen Lacher bei wohlbekannten Situationen wie Hitzewallungen und dem Wunsch nach ewiger Jugend.

Bei Kreativ-Aktionen konnten die Besucherinnen den Faden ihres Lebens knüpfen oder mit viel Farbe die Vielfalt des weiblichen Lebens in einem Gemeinschaftsgemälde auf die Leinwand bringen. Stimmungsvoll umrahmte die Akkordeonspielerin Jana Nitsch den Vormittag, der mit viel Sonnenschein auch auf den Christa-Höppner-Platz lockte, der benannt ist nach der langjährigen Dassendorfer Bürgermeisterin der achtziger und neunziger Jahre.

„Die Herzoginnen wünschen sich eine frauenspezifische Kultur im Kreis und wollen mit diesem Frauenfest zeigen, dass dies fröhlich und mit viel Witz und Kreativität geschehen kann“, erklärte Nina Stiewink, die von den anderen „Herzoginnen“ als Gastgeberin unterstützt wurde. „Wir wollten dörferübergreifend die Frauen zusammenbringen und Gelegenheit zum Austausch bieten. Das ist uns heute mit diesem Frauenfest sicher gelungen“, freut sich Nina Stiewink.

„Die Herzoginnen“ sind ein Zusammenschluss von Frauen, die im Herzogtum Lauenburg hauptberuflich Frauen im Blick haben. Sie arbeiten und kooperieren in unterschiedlichen Bereichen, in denen es um die Lebenswelten von Frauen geht und setzen sich gemeinsam für Frauenbelange im Kreis ein, wollen gemeinsam Frauen bewegen und beraten.

Letzte Änderung am Mittwoch, 11 März 2015 12:52
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