Mittwoch, 08 April 2015 18:48

Diskussion über papierlosen Sitzungsdienst für Gemeinden und Beschaffung von Wohncontainern

Die Aumühler Wolfgang Schättgen, Uwe Edler und Torsten Gräper berichteten im Amtsausschuss von ihren guten Erfahrungen mit dem papierlosen Sitzungsdienst, wenn es auch beim umfangrei-chen Amtshaushalt nicht ohne Papierblättern gehen wird. Die Aumühler Wolfgang Schättgen, Uwe Edler und Torsten Gräper berichteten im Amtsausschuss von ihren guten Erfahrungen mit dem papierlosen Sitzungsdienst, wenn es auch beim umfangrei-chen Amtshaushalt nicht ohne Papierblättern gehen wird. Foto: Amt Hohe Elbgeest

Dassendorf (LOZ). Am Dienstag, 31. März, tagte der Amtsausschuss des Amtes Hohe Elbgeest öffentlich in seiner 2. Sitzung im Jahr 2015.

Die erste hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Hohe Elbgeest Nina Stiewink stellte ihren ersten Jahresbericht vor. Anschließend diskutierte der Amtsausschuss das über weitere Vorgehen im papierlosen Sitzungsdienst und den Umgang mit Tablets, die in der Gemeinde Aumühle seit acht Monaten erfolgreich im Probebetrieb sind. In den kommenden Jahren sollen jeweils drei der zehn Amtsgemeinden auf den papierlosen Sitzungsdienst umgestellt werden, bis zur Kommunalwahl 2018 sollen alle Amtsgemeinden mit Tablets arbeiten.

In mehreren Tagesordnungspunkten befassten sich die Amtsausschussmitglieder mit der Unterbringung der zunehmenden Anzahl von Asylbewerbern in den zehn Amtsgemeinden. Dabei erließ der Ausschuss eine Satzung über die Benutzung von Unterkünften für Asylbewerber, ausländische Flüchtlinge und Obdachlose mit Hausordnung. Die Erhebung von Benutzungsgebühren für diese Unterkünfte regelt künftig die „Gebührensatzung Unterkünfte“, so dass die Kosten gegenüber dem Kreis und dem Land in Rechnung gestellt werden können.

Für die Unterkünfte für Flüchtlinge im Amt Hohe Elbgeest wurden im Amtshaushalt 2015 Haushaltsmittel bereitgestellt. Die Haushaltsansätze für Wohncontainer reichen nicht mehr aus, da die bundesweit benötigten Ausweichunterkünfte teurer wurden und inzwischen Lieferzeiten von vier Monaten aufweisen, wie Amtsvorsteherin Martina Falkenberg berichtete. Der Amtsausschuss stimmte der überplanmäßigen Ausgabe von 80.000 Euro zu. Außerdem wird weiter in allen Amtsgemeinden nach Wohnraum zum Kauf oder zur Miete gesucht.

Für das Neubauvorhaben in Kröppelshagen-Fahrendorf mit circa 40 Unterbringungsplätzen wurde ein Sonderausschuss des Amtes Hohe Elbgeest gebildet, der erstmals am 27. April zusammenkommen wird. Die ersten Wohncontainer werden im Mai/Juni 2015 in Escheburg und Wiershop ausgeliefert. Am 18. März hatten sich die Helferkreise der Amtsgemeinden mit der Amtsverwaltung zum zweiten Mal getroffen, dabei Fragen und Informationen rund um das Thema „Asyl im Amt Hohe Elbgeest“ ausgetauscht und erörtert.

Aktuelle Informationen finden sich unter www.amt-hohe-elbgeest.de.

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