Montag, 13 April 2015 08:05

AOK zur Europäischen Woche des Impfens: Jetzt den Impfschutz überprüfen

Die Schutzimpfung: Ein kleiner Piks mit großer Wirkung. Die Schutzimpfung: Ein kleiner Piks mit großer Wirkung. Foto: hfr/AOK

Geesthacht (LOZ). Masern-Ausbrüche wie jüngst in Berlin mit zahlreichen Infizierten in kürzester Zeit zeigen: Nur Impfen schützt vor der schnellen Ausbreitung dieser Krankheit. Auch Erkrankungen wie Röteln und Poliomyelitis sollten reduziert oder am besten ganz ausgerottet werden. Deshalb rät die AOK NordWest anlässlich der ‚Europäischen Woche des Impfens‘ dazu, den eigenen Impfschutz und den aller Familienmitglieder zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. „Schutzimpfungen können Leben retten und verhindern Infektionskrankheiten“, so AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens.

Ein Blick in den Impfausweis schafft schnell Klarheit, wie es aktuell um den eigenen Impfschutz bestellt ist. Erster Ansprechpartner für anstehende Impfungen und Auffrischungen ist der behandelnde Haus- oder Kinderarzt. Werdende Eltern sollten sich bereits frühzeitig mit dem Thema Impfen auseinandersetzen. Denn die ersten Impfempfehlungen für Kinder gibt es schon ab der sechsten Lebenswoche.

Die AOK NordWest bietet zum Thema ‚Impfen‘ eine Entscheidungshilfe im Internet unter www.aok.de/nw in der Rubrik Familie/Ratgeber Gesundheit an: Sei es zur Frage „Impfen oder nicht?" gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) oder etwa zum Thema Impfung gegen die Erreger von Gebärmutterhalskrebs, die sogenannten humanen Papillomviren.

Welche Impfungen sinnvoll sind, empfiehlt in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für alle medizinisch notwendigen Impfungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) anerkannt und in die ‚Schutzimpfungsrichtlinie‘ aufgenommen hat. Der G-BA prüft eine Anerkennung auf Grundlage der Impfempfehlungen der STIKO.

Über die gesetzlichen Impfleistungen hinaus beteiligt sich die AOK NordWest beispielsweise an den Kosten der wichtigsten Reiseimpfungen und übernimmt die Kosten für HPV-Impfungen zur Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs auch bei Frauen ab 18 Jahren.

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