Donnerstag, 16 April 2015 12:19

Film und Diskussion am Tschernobyltag über die Entsorgung von Atommüll

Film und Diskussion am Tschernobyltag über die Entsorgung von Atommüll Foto: hfr

Geesthacht (LOZ). Im Kino des Kleinen Theaters Schillerstraße wird in Kooperation mit dem BUND Geesthacht am 26. April um 19.30 Uhr ,dem Tschernobyl - Gedenktag , der Film "Die Reise zum sichersten Ort der Erde " aufgeführt. Der BUND wird bereits um 18 Uhr mit einem Info- Stand zur aktuellen Situation der Atomanlagen in Geesthacht, und auch anderswo, im Foyer des Kleinen-Theaters zum Gespräch bereit stehen.

Zum Film:
"Die Reise zum sichersten Ort der Erde" ist ein Dokumentarfilm über die strahlende Hinterlassenschaft des Menschen: den Atommüll. Weltweit haben sich bislang 350.000 Tonnen angesammelt und jährlich kommen weitere 10.000 Tonnen hinzu. Doch bislang gibt es keine Lösung für die sichere Endlagerung. Wohin also mit unserem lebensgefährlichen Abfall? Regisseur Edgar Hagen dokumentiert das Dilemma Endlagersuche in seiner ganzen Tragweite. Er besucht im Film alle nennenswerten Atommüll-Endlager-Projekte und lässt die Experten dazu referieren. Seine Reise führt ihn von den gescheiterten Versuchen in den USA, Deutschland und anderen Ländern bis in die Wüste Gobi. Ein wichtiger Film zur aktuellen Debatte.

"Die Reise zum sichersten Ort der Erde" ist ein Dokumentarfilm, der Fragen aufwirft und zum Gespräch anregt. Der BUND Geesthacht , vertreten durch die Fachleute in Sachen Atom, Bettina und Gerhard Boll, hat zusätzlich Experten zu dem Thema eingeladen, die nach dem Film für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen . Es haben zugesagt: Dr. Torsten Fischer vom Helmholtz- Zentrum Geesthacht, der als Leiter der Presse - und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist für "HZG imDialog " zum Rückbau der Kernforschungsanlagen der ehemaligen GKSS . Ursula Schönberger , Politologin und Verfasserin des "Atommüll-Sorgen - Berichtes ", außerdem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und Michael Wenk, Referent für regionale Kommunikation beim Kernkraftwerk Krümmel.

Letzte Änderung am Donnerstag, 16 April 2015 12:30
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