Freitag, 22 Mai 2015 15:34

Ortsumgehung Geesthacht kann geplant werden

Norbert Brackmann teilte heute mit, dass der Bund den lang ersehnten „Gesehenvermerk“ für die Ortsumgehung Geesthacht erteilt hat. Norbert Brackmann teilte heute mit, dass der Bund den lang ersehnten „Gesehenvermerk“ für die Ortsumgehung Geesthacht erteilt hat. Foto: W. Reichenbächer

Der „Gesehenvermerk“ wurde vom Bund erteilt

 

Geesthacht/Berlin (LOZ). „Die seit Monaten andauernde Hängepartie um den Fortgang des wichtigen Straßenbauprojekts Ortsumgehung Geesthacht hat ein Ende. Das Bundesverkehrsministerium hat mich heute informiert, dass der Gesehenvermerk für die A25/B5, Ortsumgehung Geesthacht am 19. Mai erteilt wurde. In den nächsten Tagen wird dies auch der Stadt und dem Land mitgeteilt.“, berichtet Norbert Brackmann umgehend nach einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann.

„Mit dem Gesehenvermerk wurde der große Nutzen und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme für Geesthacht und die gesamte Region bestätigt. Jetzt kann endlich der nächste Schritt unternommen werden. Nach diesem Vermerk auf den Vorentwurf kann die Straßenbauverwaltung des Landes Schleswig-Holstein die Planfeststellung zur Erlangung des Baurechts einleiten“, freut sich Brackmann.

„Die Bürger in Geesthacht müssen endlich von dem innerstädtischen Verkehr befreit werden. Wir dürfen sie nicht länger vertrösten. Deshalb habe ich mich in den letzten Wochen für eine zügige Erteilung des Gesehenvermerk eingesetzt.“, unterstreicht Brackmann abschließend.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer freut sich zwar auch über die Erteilung des Vermerks, kritisiert aber die lange Wartezeit, wodurch weitere Verzögerungen entstanden sind:
„Ich begrüße, dass nach langer Wartezeit nun der Gesehenvermerk für die Umgehungsstraße Geesthacht erteilt wurde. Zugleich muss erkannt werden, dass die vergangenen monatelangen Verzögerungen weitere, sich anschließende Verzögerungen verursacht haben. So hat die verzögerte Nicht-Erteilung des Gesehenvermerks zu einer Verfristung der Umweltverträglichkeitsprüfung geführt, die nun noch einmal vorgenommen werden muss. Allein dies wird ein weiteres Jahr beanspruchen und wäre vermeidbar gewesen, wenn die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums nicht in dieser unverantwortlichen Weise verschleppt worden wäre.“

Letzte Änderung am Freitag, 22 Mai 2015 18:22
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