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Donnerstag, 28 Mai 2015 12:17

Jugendtreffs im Amt Hohe Elbgeest haben viel zu bieten

Das Team der Jugendpflege zeigt vollen Einsatz zusammen mit Amtsvorsteherin Mar-tina Falkenberg und Verwaltungsmitarbeiterin Kathrin Schneider. Das Team der Jugendpflege zeigt vollen Einsatz zusammen mit Amtsvorsteherin Mar-tina Falkenberg und Verwaltungsmitarbeiterin Kathrin Schneider. Foto: Amt Hohe Elbgeest

(LOZ). Nicht nur in Städten gibt es interessante Angebote für Kinder und Jugendliche, die von staatlicher Seite angeboten werden. Ausgebildete Erzieher, etwas sperrig als Jugendpfleger bezeichnet, bieten in den Gemeinden des Amts Hohe Elbgeest regelmäßige Termine in vier Jugendtreffs an. Auch Ausflüge oder Projekte stehen bei den Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs.

Die staatliche geprüfte Erzieherin Diana Graf ist seit 1998 in der Amtsjugendpflege aktiv, erst in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im Börnsener Jugendtreff. Inzwischen hat die 44-Jährige die fachliche Leitung des dreiköpfigen Erzieher-Teams und der beiden FSJler übernommen. In Dassendorf und Börnsen ist der 26-jährige Philipp Kwiering seit April 2012 Ansprechpartner für 20 bis 40 Besucher an den Nachmittagen. Der Dassendorfer Jugendtreff neben der Sporthalle ist Dienstag und Donnerstag von 16 bis 20.30 Uhr geöffnet und bietet neben Billard, Gesellschaftsspielen, Basteln und Kochen viel Raum für sportliche Betätigung und Gespräche der jugendlichen Besucher.

In Börnsen öffnet der Jugendtreff in der Waldschule, Hamfelderedder 13, montags von 15 bis 19 Uhr, mittwochs von 15 bis 20 Uhr und freitags von 16 bis 20 Uhr seine Türen. „Wir führen mit den Jugendlichen auch Gespräche zu ihrer Berufswahl, helfen bei Bewerbungsschreiben oder stehen ihnen bei psychischen Belastungen zur Seite“, betont Erzieher Philipp Kwiering. Vertrauliche Gespräche sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. „Wir können auf Wunsch und nur in Abstimmung mit dem Jugendlichen die Kontakte zu Beratungsstellen herstellen.“

In Hamwarde warten Kinder zwischen sechs und 10 Jahren auf Erzieher André Kock, der seit 1. April 2015 zum Team gehört. Der Treff befindet sich im ersten Stock des Hamwarder Vereinsheims am Sportplatz und ist montags und donnerstags von 15 Uhr bis 19 Uhr für Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren geöffnet. „Pizza backen, basteln oder Kickerturniere stehen auf dem Programm, aber auch das Außengelände werden wir intensiv nutzen und Spielen und Toben“, verspricht André Kock. Der 36-jährge Erzieher leitet auch den Treff in Escheburg, der über der Feuerwache, Hofweg 2, ebenfalls im ersten Stock liegt. Die jungen Besucher zwischen 10 und 12 Jahren können dort dienstags von 15 bis 17.30 Uhr, mittwochs von 16 bis 20 Uhr und am Freitag zwischen 15 und 20 Uhr DVD-Nachmittage veranstalten, Cocktails mischen oder mit dem FSJler Eric Tabel pokern – natürlich ohne finanziellen Einsatz.

„In den Treffs steht der Jugendschutz und die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an der Gestaltung des Programms, aber auch der Räume, an oberster Stelle“, betont Erzieherin Diana Graf. „Die Jugendtreffs leisten mit ihren Angeboten eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, ob beim Gespräch am Rande des gemeinsamen Kochens oder in der fachlichen Beratung bei schwierigen Situationen in der Pubertät“, betont Amtsvorsteherin Martina Falkenberg. „Darum gibt es in den größeren Orten des Amtsgebiets Jugendtreffs, um Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle zu bieten.“

Inzwischen gehören in Dassendorf und Börnsen auch junge Flüchtlinge zu den regelmäßigen Besuchern. Die Treffs leisten damit einen wichtigen Schritt zu ihrer Integration und die einheimischen jungen Menschen lernen den Blick über den Tellerrand.

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 Mai 2015 15:03