Freitag, 29 Mai 2015 09:57

Termin in Geesthacht mit Landesverkehrsminister notwendig

Sven Minge hofft bei der Umgehungsstraße auf eine Einigung mit den umliegenden Kommunen. Sven Minge hofft bei der Umgehungsstraße auf eine Einigung mit den umliegenden Kommunen. Foto: hfr

Geesthacht/Schwarzenbek (LOZ). Die CDU zeigt sich irritiert über Aussagen zur Ortsumgehung Geesthacht von Landesverkehrsministers Reinhard Meyer (SPD) auf einer Veranstaltung in Schwarzenbek.

„Es ist schon bemerkenswert, dass durch den Minister drei unterschiedliche Projekte von Städten des Kreises in einen Topf geworfen werden und allgemein die Verlässlichkeit des Bundes in Frage gestellt wird“, kritisiert Sven Minge, CDU-Fraktionsvorsitzender. „Zunächst sollte vor der eigenen Haustüre gekehrt werden.“ Aus Sicht der Christdemokraten lässt der Minister eine eigene Prioritätensetzung des Landes durchblicken, zumindest hat er andere Projekte des Landes in den in den Vordergrund gestellt. „Das lässt zunächst nichts Gutes vermuten“, meint Minge.

CDU-Bürgermeisterkandidat Karsten Steffen erinnert an den Aufruf durch Bürgervorsteher Samuel Bauer im Rahmen der letzten Ratsversammlung: „Nur gemeinsam können wir die Umsetzung einer Ortsumgehung schaffen.“ Steffen regt in diesem Zusammenhang einen gemeinsamen Termin mit dem Verkehrsminister in Geesthacht an.

„Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Ortsumgehung ist bereits geschafft“, freuen sich Minge und Steffen über die Nachricht, dass das Bundesverkehrsministerium nunmehr endlich den „Gesehen-Vermerk“ zu den Planungen erteilt hat. „Zwar muss leider die Biotopkartierung über eine Vegetationsperiode fortgeschrieben werden, dieses sehe ich aber nur als Formsache. Ich hoffe, dass bereits im Laufe des kommenden Jahres die abschließenden Unterlagen für die Planfeststellung eingereicht werden können“, meint Minge.

Den Christdemokraten ist aber bewusst, dass es bis zu Fertigstellung der Umgehung noch Jahre dauern wird. „Selbst wenn das Planfeststellungsverfahren zügig abgewickelt wird, ist davon auszugehen, dass Klagen folgen werden. Wenn wir auch Klagen von Privatpersonen und Umweltverbänden nicht verhindern können, so sollten wir uns doch bemühen, mit den umliegenden Gemeinden Einvernehmen zu erzielen. Klagen von Gemeinden würden auch das interkommunale Verhältnis nur unnötig belasten“, so Karsten Steffen.

Abschließend bedanken sich Minge und Steffen beim CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann für sein Engagement für die Geesthachter Ortsumgehung. „Norbert Brackmann war es, der regelmäßig im Verkehrsministerium nachbohrte und dafür sorgte, dass die Planungen nicht auf einem Aktenstapel liegen blieben. Deshalb unser ausdrücklicher Dank an Norbert Brackmann“, unterstreichen Minge und Steffen.

Letzte Änderung am Freitag, 29 Mai 2015 11:08
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