Dienstag, 16 Juni 2015 13:29

Amtsausschuss berät über Wohnraum für Asylbewerber und Flüchtlinge

Amtsvorsteherin Martina Falkenberg freut sich über interessierte Zuhörer beim Amtsausschuss am 23. Juni. Amtsvorsteherin Martina Falkenberg freut sich über interessierte Zuhörer beim Amtsausschuss am 23. Juni. Foto: Amt Hohe Elbgeest

Dassendorf (LOZ). Am Dienstag, 23. Juni um 20 Uhr, tagt, berät und beschließt der Amtsausschuss des Amtes Hohe Elbgeest in seiner 3. öffentlichen Sitzung im Multifunktionssaal, Christa-Höppner-Platz 1, Dassendorf. Dabei ist die Unterkunft von Flüchtlingen ein zentrales Thema. Zu Beginn der öffentlichen Ausschusssitzung um 20 Uhr sind in der Einwohnerfragestunde die Bürgerinnen und Bürger in den Amtsgemeinden aufgerufen, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben.

Im Mittelpunkt der Sitzung unter Leitung der Amtsvorsteherin Martina Falkenberg aus Dassendorf steht die Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Mit der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein soll ein Vertrag geschlossen werden, der die sozialpädagogische Betreuung der aktuell über einhundert Flüchtlinge in den zehn Amtsgemeinde beinhaltet. Außerdem soll die AWO einen Hausmeisterservice stellen, der sich um die dezentralen Asyl-Unterkünfte kümmert.

Außerdem wird über den Finanzstatus des Amtes bei wesentlichen Investitionsvorhaben des Haushaltes 2015 informiert und beraten. Dazu zählen vor allem die dezentralen Flüchtlingsunterkünfte im Amtsgebiet, in dem über 200 Asylbewerber in diesem Jahr erwartet werden.

Öffentlich wird die Genehmigung des Bauentwurfes für die Flüchtlingsunterkunft in Kröppelshagen-Fahrendorf beraten, in der ab Mitte 2016 circa 40 Flüchtlinge Unterkunft finden sollen. Nichtöffentlich werden die 26 Amtsausschussmitglieder aus den zehn Amtsgemeinden über den Ankauf einer Liegenschaft in Hohenhorn und eines Grundstücks in Börnsen für die Flüchtlingsunterbringung entscheiden. Zuvor steht eine Entscheidung des Amtsausschusses an über den Ankauf des alten Rewe-Marktes in Dassendorf, Falkenring. Da die Rechte Dritter betroffen sind, ist hierzu keine öffentliche Beratung vorgesehen.

Amtsvorsteherin Falkenberg wird nach Schluss der nicht-öffentlichen Sitzung deren Beschlüsse öffentlich bekannt geben. Die Ausschussmitglieder freuen sich auf zahlreiche interessierte Zuhörer, die den wichtigen, zukunftsweisenden Beschlüssen in der Sitzung folgen.

Letzte Änderung am Dienstag, 16 Juni 2015 13:44
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