Freitag, 26 Oktober 2012 16:04

Eine Eiche als Symbol für ein friedliches religiöses Miteinander

Muslemische Gemeindevertreter pflanzten einen Baum im Hochzeitswald

Muslimeiche

Gemeinsame Pflanzaktion: Iman Laeeg Munir, (dritter v. li.), Pfarrer Andreas Otto (vierter v. li.) und daneben Bürgermeister Manow. Foto: T. Bartel


Geesthacht (tba). Die Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde im Jahre 1889 in Indien gegründet. Sie trat und tritt noch heute für Toleranz, Barmherzigkeit und Gleichwertigkeit von Mann und Frau ein, sowie für Trennung von Religion und Staat. Gewalt ist ihr völlig fremd.

Die islamische Bewegung wurde weder in Indien noch in Pakistan als Religionsgemeinschaft anerkannt und führte zu Verfolgung und zu Demütigungen der Gemeindemitglieder, auch Verhaftungen soll es gegeben haben.

Viele der Gläubigen flüchteten nach Kanada, in die USA und auch nach Deutschland. In der Bundesrepublik hat die Gemeinde derzeit circa 30.000 Mitglieder, davon 2.300 in Hamburg nebst Umland.

Insgesamt 100 Bäume will die Glaubensgemeinschaft in Deutschland pflanzen. „Ein Baum ist für uns ein Symbol für Liebe und Standhaftigkeit und wir möchten mit dieser Aktion bekunden, wie wohl uns in der Bundesrepublik fühlen und wie dankbar wir für die Toleranz sind, die uns hier entgegengebracht wird“, sagt der Iman der Gemeinde Hamburg-Ost, zu der auch Geesthacht gehört, sagt der Iman der Gemeinde Hamburg-Ost, zu der auch Geesthacht gehört, Laeeg Munir.

Zu der Pflanzaktion waren auch der Landtagsabgeordnete der Grünen Burkhard Peters, Pfarrer Andreas Otto, Pastorin Antje Laudin und Bürgermeister Dr. Volker Manow gekommen.

„Es ist eine tolle Aktion“, sagte dann auch der Bürgermeister, „die wir von Seiten der Stadt sehr begrüßen und gutheißen, denn dies dient der Integration und dem friedlichen Miteinander.“

Letzte Änderung am Freitag, 02 November 2012 18:28
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