Mittwoch, 01 Juli 2015 08:31

Große Übereinstimmung im Amtsausschuss bei der Flüchtlingsunterbringung

Der stellvertretende Amtsvorsteher Hans-Ulrich Jahn leitete den Amtsausschuss. Der stellvertretende Amtsvorsteher Hans-Ulrich Jahn leitete den Amtsausschuss. Foto: Amt Hohe Elbgeest

(LOZ). Der Amtsausschuss des Amtes Hohe Elbgeest tagte in seiner 3. öffentlichen Sitzung unter dem Vorsitz des stellvertretenden Amtsvorstehers Hans-Ulrich Jahn, der die Amtsvorsteherin Martina Falkenberg kurzfristig vertrat. Zu Beginn der von zahlreichen Zuhörern gut besuchten Sitzung erinnerte Amtsvorsteher Jahn an den Anfang Juni verstorbenen Volker Merkel, der bis zuletzt als stellvertretender Amtsvorsteher und Bürgermeister von Kröppelshagen-Fahrendorf seine Ehrenämter ausgefüllt hatte.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die geplanten Investitionen zur Unterbringung und Unterstützung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den zehn Amtsgemeinden. Einstimmig beschlossen die Amtsausschussmitglieder, mit der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein als Dienstleister einen Vertrag abzuschließen, um die sozialpädagogische Betreuung der aktuell über einhundert Flüchtlinge sicherzustellen. Außerdem soll für die zehn Gemeinden des Amtes eine Koordinationsstelle eingerichtet werden, um die Arbeit der ehrenamtlichen Helferkreise zu unterstützen und zu vernetzen und die Zusammenarbeit mit den hauptamtlich tätigen Verwaltungsmitarbeiter zu verbessern.

Kämmerer Ingo Jäger informierte über den Finanzstatus des Amtes bei den wesentlichen Investitionsvorhaben. Dazu zählt vor allem die Schaffung von dezentralen Flüchtlingsunterkünften im Amtsgebiet, in dem aktuell 230 Asylbewerber in 2015 erwartet werden. Derzeit sind 120 Menschen in angemieteten und eigenen Wohnungen in den Gemeinden des Amtes untergebracht.

Der Amtsausschuss stimmte einstimmig für den Bauentwurf der Flüchtlingsunterkunft in Kröppelshagen-Fahrendorf, der zuvor in einem Sonderausschuss unter besonderer Beteiligung der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf gemeinsam mit dem Architekten entwickelt wurde.

Nichtöffentlich haben die 25 Amtsausschussmitglieder den unter Vorbehalt geschlossenen Kaufvertrag für eine Liegenschaft in Hohenhorn genehmigt und die Amtsvorsteherin ermächtigt, notwendige Sanierungsarbeiten zu beauftragen.

Außerdem wurde die Amtsvorsteherin ermächtigt, unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Amtsausschuss, ein Grundstück in Börnsen zur Schaffung von Wohnraum für Asylsuchende zu erwerben. Darüber wird Börnsens Bürgermeister Heisch in einer Einwohnerversammlung am 9. Juli berichten.

Amtsvorsteherin Martina Falkenberg wurde außerdem bevollmächtigt, einen Grundstückskaufvertrag für die Liegenschaft Falkenring 1 (ehemaliger REWE-Markt) zu schließen und den Auftrag zur Planung von Umbaumaßnahmen zu erteilen. Die Verwaltung wurde beauftragt, ein abgestimmtes Raumkonzept vorzulegen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 01 Juli 2015 09:28

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