Mittwoch, 08 Juli 2015 17:41

Sanierungsoffensive für die Geesthachter Sportstätten

Sanierungsoffensive für die Geesthachter Sportstätten Foto: W. Reichenbächer

Geesthacht (LOZ). Die Fraktionen von CDU, B`90/ Die Grünen und FDP legen der Ratsversammlung am 4. September einen Antrag vor, der eine Sanierungsoffensive für vier Geesthachter Sportstätten enthält. Im Einzelnen enthält der Antrag folgende Projekte, die verbindlich in den Jahren 2016 und 2017 realisiert werden sollen:

Die Sporthalle OHG wird auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die Kosten sollen von der Verwaltung ermittelt und in den Haushalt eingestellt werden (Planung 2016, Sanierung 2017).

Die Sportanlage Westerheese erhält einen Kunstrasenplatz (Planung 2016, Sanierung 2017, Gesamtkosten circa 650.000 Euro).

Der Grandplatz an der zentralen Sportanlage Berliner Str. wird zu einem Kunstrasenplatz umgewandelt (Planung und Sanierung 2016, Gesamtkosten circa 850.000 Euro).

Das Sportlerheim am Silberberg wird umfassend und nachhaltig saniert. Die Kosten sollen von der Ratsversammlung ermittelt und in den Haushalt eingestellt werden (Planung und Sanierung in 2016).

„Wir haben als Stadt Verantwortung dafür, dass unsere Sportanlagen den geänderten Bedürfnissen der Schulen und der Sportvereinen entsprechen und zeitgemäße Sanierungen durchgeführt werden. Die Sanierung der OHG Sporthalle wird seit Jahren immer wieder geschoben und als nicht so dringlich empfunden. Damit soll endlich Schluss sein. Die Sanierung soll in 2016 umgesetzt werden“, fordern die Fraktionsvorsitzenden Sven Minge (CDU), Ali Demirhan (B`90/Die Grünen) und Rüdiger Tonn (FDP)

Die Sportplätze Westerheese und der Grandplatz Berliner Straße sind seit Jahren sanierungsreif, aber die Verwaltung und Teile der Politik hatten bisher nicht den Mut, diese Realität zu akzeptieren. „Es wird Zeit, dass die Sportplätze einen vernünftigen, zeitgemäßen Kunstrasenplatz erhalten. Die Beläge der jetzigen Grandplätze sind total verhärtet, die Drainage ist nicht mehr durchlässig, neben der Verletzungsgefahr für die Sportler ist oftmals kein regelmäßiges Training möglich. Staub und Schlamm wechseln sich je nach Witterung ab. Bei Regen gleichen die Plätze oft einer Seenplatte. Sehr oft müssen die Plätze deshalb gesperrt werden; Spiele fallen aus“, begründen die Fraktionschefs ihren Antrag.

Das Sportlerheim am Silberberg ist baulich und technisch in den 60er Jahren stehen geblieben. Es wurde seitdem von der Eigentümerin (Stadt Geesthacht) nichts Wesentliches mehr in den Werterhalt des Hauses investiert. Das Haus ist in die Jahre gekommen. Der Sanierungsstau macht sich überall im Gebäude bemerkbar. Die Energiekosten sind seit Jahren nicht mehr akzeptabel. Eine Sanierung ist unumgänglich.

„Die Stadt Geesthacht muss für ihre Liegenschaften Verantwortung übernehmen und eine Sportanlage genauso im Fokus haben wie die Kindergärten oder die Schulen. Mit dieser Sanierungsoffensive wollen wir Verantwortung übernehmen und unsere Stadt als Sportstandort aufwerten“, schließen Minge, Demirhan und Tonn ab.

Letzte Änderung am Mittwoch, 08 Juli 2015 17:47
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