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Donnerstag, 09 Juli 2015 17:26

Landrat Dr. Christoph Mager informiert sich im Amt Hohe Elbgeest

Landrat Dr. Christoph Mager bei seinem Antrittsbesuch im Amt Hohe Elbgeest mit der Amtsvorsteherin Martina Falkenberg. Landrat Dr. Christoph Mager bei seinem Antrittsbesuch im Amt Hohe Elbgeest mit der Amtsvorsteherin Martina Falkenberg. Foto: Amt Hohe Elbgeest

Dassendorf (LOZ). Der neue Landrat Dr. Christoph Mager besuchte bereits wenige Wochen nach seinem Amtsantritt am 1. Juni das Amt Hohe Elbgeest. Nach der Gemeinde Wentorf war Dassendorf seine zweite Station und damit die erste Amtsverwaltung. Mit 20.000 Einwohnern ist das Amt Hohe Elbgeest das größte Amt im Kreis Herzogtum Lauenburg. Seine Besuche dienen dem persönlichen Kennenlernen der Stadt-, Gemeinde- und Amtsverwaltungen im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Bei dem Treffen mit Amtsvorsteherin Martina Falkenberg und der Leitenden Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow berichtete Dr. Mager, dass er in der zweiten Jahreshälfte ein Zusammenkommen mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und möglichst regelmäßige Treffen mit den hauptamtlichen Verwaltungen plane. Er möchte zunächst einen Eindruck gewinnen, wie die Arbeit der Kreisverwaltung im kreisangehörigen Bereich wahrgenommen wird, wo Verbesserungen möglich und erwünscht sind.

Nachdem der Kreistag am 25. Juni die Erhöhung der Kreisumlage im Rahmen des zweiten Konsolidierungskonzepts beschlossen hat, konnte sich Landrat Dr. Mager im Amt Hohe Elbgeest einen ersten Eindruck darüber verschaffen, auf welche Aufgaben sich der Kreis im Rahmen seiner Ausgleichsfunktion konzentrieren sollte, welche Aufgaben vor Ort besser gestaltet werden könnten oder welche Aufgaben wegfallen könnten.

Die Kommunalcharta, die der Lauenburgische Kreistag im Jahr 2001 mit den Städten und Ämtern im Kreisgebiet zusammen erarbeitet und verabschiedet hatte, um das gemeinschaftliche Bewusstsein, Abstimmen und Handeln im Kreis zu stärken, will Landrat Dr. Mager aufgreifen und neu mit Leben füllen. „Die Förderung optimaler Lebensbedingungen, Bürgernähe, Fachkompetenz und Wirtschaftlichkeit wird von der Kreisverwaltung zu Recht erwartet“, betonte Landrat Dr. Mager bei seinem Besuch im Amt Hohe Elbgeest. „Für die Einwohner des Kreises kann dies am besten erreicht werden, wenn Kreis und kreisangehöriger Bereich eng zusammenarbeiten.“

„Wir haben auch einzelne regionale Themen konkret angesprochen, auf die sich Landrat Dr. Mager gut vorbereitet hatte“, unterstreicht Amtsvorsteherin Martina Falkenberg. „Dazu zählen in erster Linie die Planungen für eine neue Organisation der Polizei in den Gemeinden, der Rückzug der Kreissparkasse aus der Fläche durch Schließung von Filialen und Abbau von Geldautomaten. Themen waren aber auch der ÖPNV im Hamburger Rand, die Verteilung der Asylbewerber, Schulassistenz in inklusiven Klassen und Verwaltungsfragen.“

„Das war ein sehr offener und netter Informationsaustausch, bei dem deutlich wurde, dass der Landrat bei seiner Bestandsaufnahme die Anregungen und Wünsche der Städte und Gemeinden ernst nehmen wird und sich für eine konstruktive gute Zusammenarbeit seiner Verwaltung mit den kreisangehörigen Kommunen einsetzen wird.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 09 Juli 2015 17:35