Mittwoch, 29 Juli 2015 09:06

Amt Hohe Elbgeest sucht dringend Wohnraum für Asylbewerber

Die leitende Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow sucht angemessenen Wohnraum für Asylbewerber im Amtsgebiet Hohe Elbgeest. Die leitende Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow sucht angemessenen Wohnraum für Asylbewerber im Amtsgebiet Hohe Elbgeest. Foto: Amt Hohe Elbgeest

(LOZ). Immer mehr Menschen aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten, aus afrikanischen Militärdiktaturen oder den wirtschaftlich am Boden liegenden Ländern des Balkans kommen nach Mitteleuropa, nach Deutschland. In mehreren Städten werden für die Erstaufnahme der Flüchtlinge Zeltstädte aufgebaut oder Turnhallen zu Unterkünften. Dort findet die Erstversorgung und Registrierung statt, bevor die Asylbewerber auf die Kommunen verteilt werden.

Das Amt Hohe Elbgeest setzt seit Beginn der Flüchtlingszuwanderung auf dezentrale Unterbringung in den zehn Amtsgemeinden. Vielfach ist es sehr gut gelungen, die neuen Nachbarn in das Dorfleben zu integrieren. Das ist vor allem den ehrenamtlichen Helferkreisen zu verdanken, die den Asylbewerbern bei den ersten Schritten im deutschen Alltag unterstützend zur Seite stehen. Nur noch für wenige Wochen steht ausreichend angemieteter oder gekaufter Wohnraum zur Verfügung, um die Zuweisungen des Kreises ins Amt Hohe Elbgeest erfüllen zu können.

In einigen Gemeinden sind Container als Unterkünfte geplant oder Neubauten wie in Kröppelshagen. Aber dieser Wohnraum steht erst in einigen Monaten zur Verfügung. Darum wendet sich das Amt Hohe Elbgeest jetzt an private Vermieter von Wohnungen oder Häusern in den Amtsgemeinden, frei werdenden, angemessenen Wohnraum dem Amt als neuem Mieter anzubieten.

„Auch Immobilien, die eigentlich verkauft werden sollen, würde das Amt für die Monate bis zum erfolgreichen Verkauf gerne zwischenmieten“, wendet sich die Leitende Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow an Verkäufer und Makler.

Bundesweit werden immer mehr Flüchtlinge als Untermieter untergebracht in Zimmern, die nach dem Auszug der erwachsenen Kinder ungenutzt sind, oder in Wohngemeinschaften. Neben der Unterkunft stehen hier die Integration im Vordergrund sowie die gegenseitige Bereicherung im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen. „Es wäre wünschenswert, wenn auch im Amtsgebiet Untermietverträge abgeschlossen werden könnten, um Einzelpersonen unterzubringen und die Integration weiter zu fördern“, so Mirow.

Vermieter oder Verkäufer von Immobilien oder Makler werden gebeten sich umgehend an Frank Jacob, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, 04104 / 990 300, Fax: 04104 / 990 7300, f.jacob@amt-hohe-elbgeest.de zu wenden, der gerne weitere Informationen erteilt.

Letzte Änderung am Mittwoch, 29 Juli 2015 09:15
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