Dienstag, 01 September 2015 19:13

Politik erlebt Gebäudetechnik live im Helmholtz-Zentrum

Auf dem Gelände vor der Heizzentrale mit BHKW v.l. Ludger Möller (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Torsten Lange (Kieback & Peter GmbH & Co KG), Dr. Peter Hug (VDMA), Dr. Iris Ulrich (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Michael Schmidt (Kieback & Peter GmbH & Co KG), Dr. Nina Scheer, MdB (SPD, Berichterstatterin für Energieeffizienz und Wärme), Olaf Schulze, MdL (Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr und Energiepolitischer Sprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Landtags-Fraktion), Dr. Torsten Fischer (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Michael Ganß (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Andreas Rade (VDMA). Auf dem Gelände vor der Heizzentrale mit BHKW v.l. Ludger Möller (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Torsten Lange (Kieback & Peter GmbH & Co KG), Dr. Peter Hug (VDMA), Dr. Iris Ulrich (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Michael Schmidt (Kieback & Peter GmbH & Co KG), Dr. Nina Scheer, MdB (SPD, Berichterstatterin für Energieeffizienz und Wärme), Olaf Schulze, MdL (Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr und Energiepolitischer Sprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Landtags-Fraktion), Dr. Torsten Fischer (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Michael Ganß (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Andreas Rade (VDMA). Foto: hfr

Geesthacht (LOZ). Dr. Nina Scheer, MdB (SPD, Berichterstatterin für Energieeffizienz und Wärme) besuchte gemeinsam mit Olaf Schulze, MdL (Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr und Energiepolitischer Sprecher der schleswig-holsteinischen SPD-Landtags-Fraktion) das Helmholtz-Zentrum Geesthacht auf Einladung des VDMA-Forums Gebäudetechnik.

Der Schwerpunkt der Besichtigung bestand vor allem darin, aufzuzeigen, welche Schlüsselrolle moderne, gewerkeübergreifende Gebäudetechnik bei der Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden spielt. Dabei geht es nicht nur um das Energiesparen zur Reduzierung der Energiekosten und zur Minderung klimaschädlicher Emissionen, sondern es geht vielmehr um eine ganzheitliche Betrachtung innovativer Gebäudetechnik und deren Einfluss auf die Steigerung der Energieeffizienz und die Sicherstellung des Gebäudebetriebs. Gerade in der Forschung sind Projekte oftmals nicht planbar und klar vorausschaubar, so dass der Einsatz stets funktionierender Gebäudetechnik und die sichere Bereitstellung von elektrischer und thermischer Energie eine Grundvoraussetzung für den Betrieb der Einrichtung ist. Das Helmholtz-Zentrum in Geesthacht mit seinen 70 Gebäuden auf einem Betriebsareal von 607.000 Quadratmetern ist ein gutes Beispiel, um das Zusammenspiel einzelner Bausteine und optimale Wirkungsweise moderner Gebäudetechnologien zu erklären.

Realisierte gebäudetechnische Maßnahmen, wie die energetische Gebäudesanierung, die Installation eines redundanten Gebäudemanagementsystems sowie die Sanierungsmaßnahmen der Kälteversorgung und Heizung stellen sicher, dass der Forschungsbetrieb reibungslos und effizient jetzt und auch in Zukunft verläuft.

Laut Dr. Scheer sind solche praxisnahen Termine wichtig, um Anregungen für die Energiepolitik auf Bundesebene zu gewinnen und Ideen in der Praxis zu reflektieren. Einigkeit herrschte darüber, dass der Fokus der Energieeffizienzpolitik im Gebäudebereich nicht ausschließlich auf der Dämmung liegen darf, sondern dass ohne effiziente Technik ein sicherer und effizienter Gebäudebetrieb nicht möglich ist. Um die energie- und klimapolitischen Ziele im Gebäudesektor zu erreichen, müssen verlässliche Rahmen- und Finanzierungsbedingungen entwickelt werden, so Scheer.

Mit einer Fortsetzung der Reihe „Gebäudetechnik live erleben“ will das Forum Gebäudetechnik einen kontinuierlichen und konstruktiven Austausch zwischen Politik und Unternehmensvertretern ermöglichen

Letzte Änderung am Dienstag, 01 September 2015 19:20
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