Donnerstag, 24 September 2015 20:01

Viertklässler werden zu Energiespar-Detektiven ausgebildet

Nico Hansen und Andrea Hansen zeigten den Schülern der Klasse 4a mit Klassenlehrerin Ann-Marike Kramer am Stromzähler die Einsparmöglichkeiten. Nico Hansen und Andrea Hansen zeigten den Schülern der Klasse 4a mit Klassenlehrerin Ann-Marike Kramer am Stromzähler die Einsparmöglichkeiten. Foto: W. Reichenbächer

Dassendorf (LOZ). Die Grundschüler aus Dassendorf lernen praxisnah, wie Energie verbraucht wird und eingespart werden kann. Die Viertklässler der Grundschule werden zu Energiespar-Detektiven ausgebildet und werden dabei von Schleswig-Holstein Netz tatkräftig unterstützt. Das Unternehmen hat den Schülern dafür einen sogenannten Messkoffer zur Verfügung gestellt, der den Stromverbrauch der Schule widerspiegelt.

Heute erfuhr die Klasse 4a mit ihrer Lehrerin Ann-Marike Kramer, was es mit dem Stromsparen auf sich hat, und wie man dort auf einfache Weise Kosten sparen kann. Andrea Hansen von Schleswig-Holstein Netz und Energiesparexperte Nico Höper, der auch den Koffer zusammengestellt hat, zeigten den Kindern, wo man überall Energie sparen kann.

Dazu ging es dann auch gemeinsam zum Stromzähler, um dort abzulesen, wann wie viel Strom verbraucht wurde. Die Kinder haben nun die Aufgabe, künftig darauf zu achten, dass der Stromverbrauch gesenkt wird, und somit die Schule Geld einspart. Davon haben dann auch die Kinder etwas, denn ein Teil des eingesparten Geldes wird für ein Schulprojekt zur Verfügung gestellt. Wofür das Geld ausgegeben wird, muss noch bestimmt werden.

„Schon einfache Verhaltensänderungen bringen rund zehn Prozent Kostenersparnis beim Strom“, berichtet Nico Höper. Dazu gehört, auch beim kurzen Verlassen der Räume das Licht aus zu machen. Aber auch der Stand-by-Betrieb kostet Geld. „Solange der Computer nicht durch zum Beispiel eine schaltbare Steckdosenleiste vom Netz getrennt ist, verbraucht das Netzgerät auch immer Strom“, so Höper.

Wer bei der Beleuchtung sparen will, ist im privaten Haushalt immer noch am besten mit Energiesparlampen versorgt. „Bei LEDs dauert es sechs bis sieben Jahre, ehe sich die Kosten dafür lohnen“, erklärt Höper. Vor allem ist es ratsam, darauf zu achten, dass bei den LED-Lampen auch die Leuchtkörper gewechselt werden können, damit nicht die ganze Lampe entsorgt werden muss falls die LEDs aufgebraucht sind.

Im Frühjahr wollen Andrea Hansen und Nico Höper noch einmal wiederkommen, um zu kontrollieren, wie viel Strom inzwischen eingespart wurde. Bis dahin sollen die Kinder zu Energiespar-Detektiven ausgebildet werden, damit sie nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause immer darauf achten, sorgsam mit der Energie umzugehen.

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