Montag, 28 September 2015 14:42

CDU: Wohnraumoffensive jetzt notwendig

CDU: Wohnraumoffensive jetzt notwendig Foto: W. Reichenbächer

Geesthacht (LOZ). Die CDU sieht zum Thema Wohnraum dringenden Handlungsbedarf und plant in den nächsten Wochen zahlreiche Gespräche zu führen. Ziel ist es, bereits zum Jahreswechsel ein konkretes Handlungskonzept mit einer Wohnraumoffensive zu entwickeln.

„Durch die Flüchtlinge verschärft sich das bekannte Geesthachter Problem, so dass wir handeln müssen. Nicht morgen, sondern heute“, sagt CDU-Fraktionschef Sven Minge. Dabei wollen die Christdemokraten mit allen Parteien, mit Verwaltung und auch mit der Wohnungsbaugesellschaft Geesthacht (WoGee) Gespräche führen.

Bürgermeisterkandidat Karsten Steffen unterstreicht: „Die jahrelange politische Blockadehaltung der SPD holt uns jetzt ein, ein bestehender Mangel lässt sich nicht von heute auf morgen korrigieren. Die Flüchtlingsströme verschärfen nun das Problem. Für alle Menschen müssen zeitnah Baugebiete und auch Wohnflächen geschaffen werden.“

Die CDU ist dabei offen für Gespräche, will alle Akteure nun an einen Tisch holen. „Bisher wird nur über die Aufnahme von Flüchtlingen nachgedacht, längerfristig geeigneter Wohnraum ist bisher nicht ansatzweise diskutiert worden“, meint Minge.

Dabei sieht die CDU Geesthacht weiterhin keinen Lösungsansatz in Holzhäusern. Tatsächlich entwickeln derzeit andere Städte und Kommunen eine Einfachbauweise, die sich kaum vom regulären Wohnraum unterscheidet.

Ein weiterer Schwerpunkt wird der soziale Wohnungsbau sein. „Wir müssen bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung, für Singles, Senioren und jungen Familien schaffen. Dabei brauchen wir einen städtebaulich verträglichen Mix aus Geschosswohnungsbau, Reihen- und Doppelhäuser, aber auch Einzelhäuser. Viele Geesthachter verlassen bereits unsere Stadt, weil sie keine angemessenen und bezahlbaren Wohnungen für sich und ihre Familien finden“, meint Karsten Steffen

CDU-Fraktionschef Minge bedauert, dass bedingt durch die Führungsschwäche im Rathaus bisher keine Initiative aus der Stadtverwaltung gekommen ist. „Die von einigen Verwaltungsmitarbeitern geführte Zuständigkeitsdebatte ist unerträglich, es müssen nun konkrete Konzepte entwickelt werden“, sagt Minge.

„Gerade jetzt werden Mittel vom Bund und Land für den Wohnungsbau in Aussicht gestellt. Wir sollten jetzt handeln und gestalten“, sagt Karsten Steffen abschließend.

Letzte Änderung am Montag, 28 September 2015 14:57
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