Mittwoch, 07 Oktober 2015 15:22

„Ein Volksfeind“ zum Spielzeitauftakt im kTS

Rufus Beck spielt Thomas Stockmann. Rufus Beck spielt Thomas Stockmann. Foto: hfr

Schauspiel nach Henrik Ibsen mit Rufus Beck

 

Geesthacht (LOZ). Das Ensemble der Kempf Theatergastspiele stellt beim Spielzeitauftakt im kTS den „Volksfeind“ von Rainer Erler nach der Vorlage von Ibsen zur Diskussion. Auf der Bühne werden am Sonntag, 11. Oktober um 18 Uhr zwei Top-Themen unserer Zeit verhandelt: ein Umweltskandal und politische Korruption. Karten sind im kTS, bei Zigarren Fries und im Internet unter www.kts-geesthacht.de erhältlich.

Rainer Erler, bekannt geworden mit Filmen wie "Fleisch" oder "Plutonium", die brisante gesellschaftliche Probleme thematisieren, hat seinen "Volksfeind" in einem Interview so beschrieben: "Von Ibsen die Grundidee, die Fabel und die perfekte dramatische Konstruktion. Von Erler das Stück, die Sprache von heute, der Konflikt von heute und die Figuren von heute - in der Maskierung der Silvesterwoche 1899."

Erler kommt in seinem Drama mit sechs Personen aus und verzichtet auf Ibsens Volksversammlung. Der Inhalt in wenigen Sätzen: Badearzt Stockmann findet heraus, dass die Quellen seines Heilbades verseucht sind. Die Kurbad-Aktiengesellschaft vertuscht den Skandal und feuert den Mediziner. Die Macht der Wahrheit muss sich der Wahrheit der Macht beugen. Der Idealist unterliegt einer "korrupten Clique" und steht am Ende vor einer teuflischen Entscheidung: Soll er ein finanzielles Angebot ablehnen, um seine Glaubwürdigkeit zu retten, oder soll er es annehmen, um mit dem Geld die Misere zu beseitigen?

Um den vorzüglichen Rufus Beck, der Thomas Stockmann in diesem Stück verkörpert, schart sich ein hochkarätiges Ensemble mit Christine Mudra als pragmatisch-emanzipierte Ehefrau Kathrin; Michael Rest als Stockmanns Bruder Peter; Manuel Klein als Redakteur Hovstad; Wolfgang Grindemann als aalglattschmieriger Druckereibesitzer Björnson sowie Ralf Weikinger als robust-uneinsichtiger Gerbermeister Morten Kiel.

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