Montag, 19 Oktober 2015 12:37

Wohnstandort Geesthacht besser vermarkten

Wohnstandort Geesthacht besser vermarkten Foto: W. Reichenbächer

Für Investitionen in den Wohnstandort Geesthacht werben

 

Geesthacht (LOZ). Die SPD möchte Geesthacht als Standort für Investoren im Wohnungsbau in den Fokus rücken. Das ist das Ziel eines Antrags, den Petra Burmeister zur Beratung in der nächsten Planungsausschusssitzung eingereicht hat.

„Wir haben Flächen mit Planrecht oder in der Planungspipeline und Baulücken in der Stadt. Häufig fehlen uns aber Investoren. Auf den städtischen Flächen ist es klar – zuerst schauen wir, ob die WoGee ein geeigneter Partner – allein oder in einer Kooperation - ist. Damit dies gut und abgestimmt klappt, haben wir im letzten Finanzausschuss beantragt, dass zukünftig bei jedem Flächenverkauf über 500 Quadratmeter die WoGee vorher eingeschaltet und über das Ergebnis in der Vorlage für den Finanzausschuss berichtet wird. Erstaunlicherweise konnte die CDU dem nicht zustimmen“, so Petra Burmeister (SPD).

Bei den privaten Flächen wünscht sich die SPD auch mehr Bewegung. Deshalb soll auf einem Infotag unter dem Arbeitstitel „Wohnungsbau und Wohnstandort Geesthacht“ die Vielfalt und Standortqualität Geesthachts für Investoren präsentiert werden.

„Wir erhoffen uns davon Anregungen und mehr Interesse von Investoren, die im Wohnungsbau aktiv sind. Im Moment passiert es eher zufällig, dass Außenstehende auf Geesthacht aufmerksam werden. Da sehen wir Verbesserungsmöglichkeiten. Schön wäre es etwa, wenn sich private Investoren für Geesthachter Flächen interessieren würden, die im sozialen Wohnungsbau oder beim betreuten Wohnen gezeigt haben, was sie können. Vielleicht kommt dann Bewegung in die Flächen in Besenhorst oder am Westhafen. Im Moment spielt sich sehr viel in einem überschaubaren Rahmen von Investoren ab. Anstöße und Ideen von außen könnten eine gute Ergänzung sein, auch für die kommenden Perspektivflächen.“

Die SPD schlägt in ihrem Antrag vor, auch mit dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, dem Grundeigentümerverband, der Schleswig-Holsteinischen Investitionsbank und den ansässigen Wohnungsunternehmen Kontakt aufzunehmen für die Planung des Wohnungsbauinfotages.

Dieser Antrag ist ein weiter Baustein der SPD-Wohnungsbauinitiative. Angefangen hatte es mit der Gründung der WoGee, die auf Initiative der SPD zurückgeht. Es folgten der Beschluss zur Ausweisung von Flächen für sozialen Wohnungsbau oder betreutes Wohnen in künftigen B-Plänen und die SPD-Initiative zur differenzierten Bauleitplanung am Finkenweg Nord.

Letzte Änderung am Montag, 19 Oktober 2015 12:41
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