Montag, 26 Oktober 2015 11:47

Olaf Schulze zum Wohnungsbau: „Kurzfristig handeln, langfristig denken“

Olaf Schulze zum Wohnungsbau: „Kurzfristig handeln, langfristig denken“ Foto: W. Reichenbächer

Geesthacht (LOZ). Der Geesthachter Bürgermeisterkandidat Olaf Schulze kündigt an, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu einer vordringlichen Aufgabe einer ersten Amtszeit als Bürgermeister zu machen. „Als Teil der Metropolregion Hamburg haben wir die Chance, junge Menschen für uns zu gewinnen“, erinnert Olaf Schulze. „Wir profitieren von der traumhaften Lage an der Elbe und in der Natur, haben gute Schulen und Betreuungsangebote und eine starke Wirtschaft mit guten Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Aber: Wir brauchen mehr Wohnraum.“

Dafür müssen alle Flächen auf den Prüfstand gestellt werden. „Die aktuellen Planungen sind ein guter und wichtiger Anfang: das große Gebiet an der Elbe (Westhafen), das ausgewiesene Baugebiet in Besenhorst und jetzt auch die Prüfung für ein Neubaugebiet am Finkenweg Nord“, so Olaf Schulze. „Auch beim Areal der Teppichfabrik gibt es die Chance zu überlegen, wie ein derart zentral gelegenes Grundstück neu genutzt werden kann. Ich kann mir hier eine Mischung aus Wohnbebauung, Gewerbe, Kultur und Grünflächen vorstellen.“

„Ich begrüße, dass sich die Fraktionen einig sind, jetzt insgesamt mehr Wohnraum zu schaffen. Das wird helfen, allen wohnungssuchenden Bürgern und Bürgerinnen schneller Wohnungen anbieten zu können. Es zeigt sich auch, wie weitsichtig es war, eine eigene Wohnungsbaugesellschaft zu gründen und dass der von der CDU betriebene Verkauf der städtischen Wohnungen gescheitert ist. Ich freue mich als Aufsichtsratsvorsitzender über das breite Vertrauen, dass die WoGee bei den Parteien genießt“, so Olaf Schulze. Es müsse darauf geachtet werden, dass neuer Wohnraum sowohl als Sozialwohnungen als auch im freifinanzierten Wohnungsbau entstehe. „Dafür müssen wir Geesthacht als Wohnstandort noch besser für Investoren bekannt machen“, kündigt Olaf Schulze an. Schließlich könne nicht die Stadt allein Wohnungen bauen.

„Wir müssen kurzfristig handeln, um den dringenden Bedarf an erschwinglichem Wohnraum zu decken“, erklärt Bürgermeisterkandidat Olaf Schulze. „Zugleich müssen wir aber langfristig denken.“ Eine Stadt der Größenordnung Geesthachts brauche einen Entwicklungsrahmen. „Wie wollen wir eigentlich in 15 Jahren leben?“, fragt Olaf Schulze. „Darum werde ich als Bürgermeister einen breiten Diskussionsprozess in der ganzen Stadt initiieren, an dessen Ende ein Konzept ‚Geesthacht 2030‘ stehen wird.“

Letzte Änderung am Montag, 26 Oktober 2015 11:53
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