Montag, 09 November 2015 10:20

Großprojekte für die Zukunft: Erweiterungsbauten am Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Bis Oktober 2016 entstehen zwei neue Gebäude für das Institut für Küstenforschung. Als ausführende Architekten wurden Reiner Becker Architekten, Berlin beauftragt. Das Büro hat sich in 2013 mit seinem Beitrag im öffentlichen Vergabeverfahren durchgesetzt.  Bis Oktober 2016 entstehen zwei neue Gebäude für das Institut für Küstenforschung. Als ausführende Architekten wurden Reiner Becker Architekten, Berlin beauftragt. Das Büro hat sich in 2013 mit seinem Beitrag im öffentlichen Vergabeverfahren durchgesetzt. Copyright: Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG)

Die Gesamtinvestitionen des Helmholtz-Zentrums Geesthacht betragen rund 15 Millionen Euro

 

Geesthacht (LOZ). Ende 2015 starten gleich mehrere Baumaßnahmen auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums Geesthacht: Für das Institut für Küstenforschung entstehen zwei neue Gebäude mit insgesamt 1.420 Quadratmetern Nutzfläche, circa 600 Quadratmeter davon sind für Laboratorien reserviert. Die Gesamtkosten für das Coastal Competence Center (C3) genannte Bauvorhaben betragen rund 6,4 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Coastal Competence Center ist für Oktober 2016 geplant.

Im Oktober 2015 war zudem der Baustart für zwei weitere Gebäude: Hydrogen Technology Centre/Polymer Technology Centre (HTC/PTC). Dieses gemeinsame Bauvorhaben des Instituts für Polymerforschung und Instituts für Werkstoffforschung (Institutsteil Werkstofftechnologie) soll bis Februar 2017 fertiggestellt sein. Die Investitionen für das HTC/PTC mit seinen rund 930 Quadratmetern Nutzfläche, betragen rund 6,4 Millionen Euro. Hinzu kommen geplante 1,5 Millionen Euro für die Ausstattung der Labore. Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht trägt die gesamten Kosten aus Eigenmitteln. Die Investitionen wurden in den Haushalten 2014 und 2015 berücksichtigt.

„Mit den neuen Gebäuden machen wir unser Zentrum fit für die zukünftigen Anforderungen der Werkstoff- und Küstenforschung“, erklärt der wissenschaftliche Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Prof. Dr. Wolfgang Kaysser. „Es entstehen moderne Laborräume aber auch Büros für rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit schaffen wir Platz für Innovationen.“

Die Infrastruktur des Helmholtz-Zentrums Geesthacht auf dem mehr als sechshunderttausend Quadratmeter großen Betriebsgelände ist seit der Gründung 1955 stetig erweitert worden. Erst 2010 wurde für rund sieben Millionen Euro ein neues Gebäude errichtet und damit eine neue Anlage für die Magnesiumforschung in Betrieb genommen.

Heute forschen rund 950 Beschäftigte in den beiden großen Themenfeldern Materialforschung und Küstenforschung: Die Wissenschaftler erforschen Hochleistungswerkstoffe für die Autos und Flugzeuge von morgen. Zahlreiche Abteilungen beschäftigen sich mit dem Thema „Leichtbau“. Dabei entstehen neue Technologien, um zum Beispiel Flugzeugteile gewichtsparender miteinander zu verbinden. Oder neue, leichte Legierungen, zum Beispiel aus Magnesium. In der Polymerforschung werden Materialien und Technologien für Membranprozesse entwickelt, die zu effizienten und umweltfreundlichen Verfahren zur Stofftrennung führen. Die Küstenforschung umfasst Fragen zu Zustand und Wandel der Küstenregionen. Die Wissenschaftler haben die Aufgabe, Klima und Küste im Wandel zu verstehen und das Wissen für die Gesellschaft aufzubereiten.

 

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Die neuen Labor- und Technikumsräume für die Polymer- und Werkstoffforscher entstehen in einem dreieckigen Gebäude. Als ausführende Architekten wurde das Kieler Büro Schmieder.Dau beauftragt. Das Büro hat sich 2013 im öffentlichen Vergabeverfahren durchgesetzt. Copyright: Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG)

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