Mittwoch, 29 Februar 2012 16:13

Geesthacht – Sonderausstellung im Museum

Foto:hfr

Geesthacht (LOZ). Zum Auftakt der diesjährigen Ausstellungsreihe präsentiert das GeesthachtMuseum! zusammen mit dem Lauenburgischen Kunstverein die Hinterglasmalerei der Geesthachter Künstlerin Maggi Szuszkiewicz.  In Polen geboren, lebt die Künstlerin seit 1989 in Deutschland. Sie hat ursprünglich Mathematik, Chemie und Sport studiert und vor 25 Jahren ihre ersten Malkurse und internationale Kunstakademien absolviert. Inzwischen schaut die Künstlerin auf eine lange Reihe von Ausstellungen in Polen, Deutschland, USA und Italien zurück. 2003 stellte sie auf der 4. Internationalen Biennale in Italien aus. Ihre Werke sind durch eine bestechende Farbigkeit geprägt, die die Gefühle des Betrachters auf vielfältigste Weise ansprechen.

Zur Eröffnung sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen. Neben der Künstlerin wird auch ein Vertreter des Generalkonsul der Republik Polen aus Hamburg anwesend sein.
Nach dem Grußwort eines Vertreters des polnischen Generalskonsoulats werden Dr. William Boehart, Vorsitzender des Lauenburgischen Kunstvereins, und Museumsleiter Wolf-Rüdiger Busch in die Ausstellung einführen. Die Künstlerin wird anwesend sein.

Ständig auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten ist Maggie Szuszkiewicz schon mal in der Installationskunst oder als Fotografin unterwegs. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf Malerei – hierin hat sich die vielseitige Künstlerin in ihrem Schaffensdrang auch schon Wände, Lampenschirme und Glasscheiben als Projektionsflächen ihrer Kreativität zu Eigen gemacht.
Notizen, Aufzeichnungen, Skripte und Tagebücher spielen für sie eine wichtige Rolle im Schaffensgang von Kompositionen, sie ermöglichen eine neue, große Sichtweise während der Schaffensphase.
Maggie Szuszkiewicz ist seit über zehn Jahren in der Hamburger Kunstszene etabliert. Inzwischen schaut die Malerin auf eine lange Reihe von Ausstellungen in Museen und Galerien in Polen, Deutschland, USA und Italien zurück. Im Jahr 2003 stellte sie an der 4. Internationalen Biennale in Italien (Florenz) aus. In mehreren polnischen Museumssammlungen befinden sich ihre Bilder.

Die Installation „Mehr Licht“ sollte Vordergründig den Betrachter zum subjektiven Suchen nach einer Interpretation der Werke und zum Sublimieren eigener Assoziationen zu bewegen. „Woran knüpft sich Identität an „Mehr Licht“ bei Betrachten meiner Installation? Worin sich ein Mensch erkennt und findet? Wie stellt er sich Licht dar? Ist das Licht an eine bestimmte Vorstellungskraft gebunden?
Ist es teilbar oder unteilbar; und kann man ein anderes als ein physikalisches Licht finden? Wie fühlt es sich an? Womit assoziiere ich das Wort Licht? Beginnt der erste Gedanke, wenn man über das Licht nachdenkt, im Kopf oder im Herzen? Bei all den Fragen ist man sich sicher, dass wir alle einen Halt in unserem Leben, in unseren Köpfen und Herzen brauchen. Wir alle brauchen eine Lichtquelle um wirklich bei uns selbst anzukommen und glücklich zu werden“, so Maggie Szuszkiewicz.

„Das Wort Licht klingt hochspanend und ist heutzutage eine bunte Mischung der Vorstellungskraft wie die bunten Glasbilder der Installation. Man kann sich Licht als einen Strahl vorstellen, der Geborgenheit und Sicherheit gibt und doch ausreichend groß ist, um für alle offen zu stehen. Dass Licht nicht nur ein paar gute und ein paar schlechte Eigenschaften besitzt, zwischen denen man wählen kann, ist uns allen bewusst und Licht kanngleichzeitig mehrereBedeutungen haben.
Licht isteinSynonymfürGeborgenheit, bewertetein Ort, wowir unssicherundzuversichtlich fühlen. Essind die Menschen, die uns umgeben, das sind Gesichter die uns jeden Tag begegnen, die wieder auf mehreren Glasplatten zu finden sind.
Licht kann aber einenochabstrakteDefinition haben.
Eskannein moralisches Prinzip, das uns im Leben führt, oderReligion die wirbekennen. „Mehr Licht“ als eine Lektion der immer währenden und nie erreichten Verbesserung des Menschen; eine Magie, die uns durch die Seiten der Natur des Menschen führt, als Konglomerat unserer an die Umwelt angepasster Seiten, stellvertretend für das Leben der Seele und den Geist eines Menschen stehend – umschlungen von fadenscheinigen Zwängen der Politik, Religion, Medien und Kunst verliert oder gewinnt der Mensch das Menschsein. Ein Mensch im „Mehr Licht“ – Spektrum“ oder ein Fremder in einer fremden Welt? Ein „Lichtfeld“, das von sehr vielen unterschiedlichen Menschen entsteht, die sich aber zu einer Einheit bildet und vereinigt um stark und souverän zu sein oder ein zerbrechliches aus Glas unerreichbares, hängendes Bild, das nur eine unerreichbare Illusion darstellt.
„Mehr Licht“ als hängende oder fallende „Strahlen und Felder“ ist vielmehr der Austausch zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Entwürfen (deutlich durch sehr intensive Farbpalette gezeigt), die gleichberechtigt nebeneinander stehen (oft mehrere Glasplatten nebeneinander oder untereinander) ein dynamischer Prozess der Neubestimmung von Gesellschaft, ein Multikulturelles Feld, das in ständiger Bewegung und Erweiterung steht“, erklärt Maggie Szuszkiewicz ihr Kunstwerk.

Kontakt: www.maggies-galerie.de

Letzte Änderung am Freitag, 09 März 2012 11:02
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